Otto Neururer - Hoffnungsvolle Finsternis

Biopic | Österreich 2019 | 89 Minuten

Regie: Hermann Weiskopf

Der katholische Priester Otto Neururer (1882-1940) aus Tirol geriet als unbeirrbarer Glaubenszeuge in Konflikt mit den Nazi-Machthabern, wurde ins KZ Buchenwald gesperrt, gefoltert und am 30. Mai 1940 ermordet; 1996 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Beleuchtet wird er über drei Erzählebenen: eine dokumentarische, die Archiv-Bildmaterial und einen erklärenden Kommentar dazu präsentiert, eine biografische, die Neururers Martyrium nachinszeniert, und eine Spielfilmhandlung um drei Figuren aus der Jetztzeit, denen Neururers Glaubensvorbild in ihrer jeweiligen Lebenssituation hilft. Trotz dieser facettenreichen Erzählideen bleibt die Inszenierung jedoch allzu klischeebeladen, um eine überzeugende Annäherung zu liefern. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
OTTO NEURURER - HOFFNUNGSVOLLE FINSTERNIS
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2019
Regie
Hermann Weiskopf
Buch
Peter Mair · Kirsten Ossoinig
Kamera
Gino Sgreva
Musik
Bernhard Falkner
Schnitt
Jesse Kent
Darsteller
Lucas Zolgar (Otto Neururer) · Ottfried Fischer (Pfarrer Anton) · Karl Merkatz (Bischof Altenweisel) · Heinz Fitz (Heinz) · Antonio Wannek
Länge
89 Minuten
Kinostart
27.01.2020
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama | Historienfilm

Ein filmisches Porträt des katholischen Priesters Otto Neururer (1882-1940) aus Tirol, der als unbeirrbarer Glaubenszeuge in Konflikt mit den Nazi-Machthabern geriet, ins KZ Buchenwald abtransportiert, dort gefoltert und am 30. Mai 1940 ermordet wurde.

Diskussion

Christliches Märtyrertum wird in Spielfilmen nicht allzu häufig thematisiert, aber dort, wo dies in den letzten Jahren geschah, entstanden packende, überzeugende, künstlerisch hochrangige Werke. In „Der neunte Tag“ (2004) entwickelte Volker Schlöndorff eindringlich das Gewissensdrama des luxemburgischen, katholischen Priesters Abbé Henri Kremer aus dem „Pfarrerblock“ des KZ Dachau. „Von Menschen und Göttern“ (2010) betitelte Xavier Beauvois sein erschütterndes Gedenken an die Ermordung von sieben katholischen Mönchen des Klosters Notre-Dame de l’Atlas in Algerien im Jahre 1996. In „Silence“ (2016) erinnerte Martin Scorsese bi

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