Drama | Norwegen/Deutschland 2018 | 164 Minuten

Regie: Marius Holst

Die Geschichte zweier Norweger, die zivilisationsmüde und abenteuerlustig, im Jahr 2009 in der Demokratischen Republik Kongo unter Mordanklage in die Mühlen politischer Ränkespiele geraten, die schließlich zu diplomatischen Verwicklungen und jahrelanger Haft führen. Eine Mischung aus Abenteuerfilm und Polit-Thriller nebst Beimischungen von Elementen des Gefängnis- und Survivalfilms, die schillernd changiert zwischen der von ihren Protagonisten verkörperten Faszination für Afrika und der kritisch getönten Auseinandersetzung mit fatalen Männlichkeitsbildern. Ein spannungsvoller Zugriff auf den auf einer realen Geschichte basierenden Stoff und den Kontext der postkolonialen Beziehungen, zumal die beiden Hauptdarsteller ihre auch psychologisch differenzierten Rollen hingebungsvoll verkörpern. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MORDENE I KONGO
Produktionsland
Norwegen/Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Marius Holst
Buch
Stephen Uhlander
Kamera
John Andreas Andersen
Musik
Johannes Ringen · Johan Söderqvist
Schnitt
Olivier Bugge Coutté · Søren B. Ebbe · Vidar Flataukan · Sverrir Kristjánsson
Darsteller
Aksel Hennie (Joshua French) · Tobias Santelmann (Tjostolv Moland) · Ine F. Jansen (Ane Strøm Olsen) · Dennis Storhøi (Morten Furuholmen) · Tone Danielsen (Kari Hilde French)
Länge
164 Minuten
Kinostart
06.02.2020
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Krimi

Die Geschichte zweier Draufgänger aus Norwegen, die im Jahr 2009 in der Demokratischen Republik Kongo unter Mordanklage geraten, als Mischung aus Abenteuerfilm und Polit-Thriller.

Diskussion

Marius Holsts „Congo Murder“, basierend auf einer „wahren Geschichte“, ist einer dieser Filme, bei denen man sich wünschte, es gebe eine Funktion, die es erlaubte, in einem Film zu blättern, um einzelne Aussagen mit Bildern abzugleichen, die zu einem früheren Zeitpunkt im Film scheinbar „unschuldig“ daherkamen. Der Film erzählt die Geschichte der beiden jungen Norweger Joshua French und Tjostolv Moland, die 2009 in Zentralafrika für sich das sprichwörtlich gewordene „Herz der Finsternis“ erfuhren, weil sie in der Demokratischen Republik Kongo in einem mysteriösen Mord- und Spionagefall unfreiwillig die Hauptrollen spielten. Ihnen wurde der Prozess gemacht, der zu diplomatischen Konflikten zwischen den beteiligten Staaten führte.

Der Film beginnt jedoch mit einem Prolog, in dem French aus dem Off als Ich-Erzähler zu seiner Motivation erklärt, dass es Männer, eine „bestimmte Sorte Mann“ mit

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren