All the Bright Places

Coming-of-Age-Film | USA 2020 | 107 Minuten

Regie: Brett Haley

Zwei Teenager aus dem Mittleren Westen der USA, die beide mit psychischen Belastungen ringen, brechen im Rahmen eines Geografie-Projekts zu einer Reise durch den Bundestaat Indiana auf. Während das Mädchen dabei allmählich aus der Trauer über den Unfalltod ihrer Schwester herausfindet, droht sich der depressive Zustand des Jungen zu verschlechtern. Das ruhig entwickelte, heiter-melancholische Jugenddrama lenkt den Blick auf die Schönheiten und Besonderheiten des Lebens, die gerade in kleinen Dingen zu finden sind; in die Untiefen des Themas Depression wagt er sich allerdings nicht vor. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ALL THE BRIGHT PLACES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2020
Regie
Brett Haley
Buch
Liz Hannah · Jennifer Niven
Kamera
Rob Givens
Musik
Keegan DeWitt
Schnitt
Suzy Elmiger
Darsteller
Elle Fanning (Violet Markey) · Justice Smith (Theodore Finch) · Luke Wilson (James) · Alexandra Shipp (Kate) · Virginia Gardner (Amanda)
Länge
107 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Coming-of-Age-Film | Literaturverfilmung

Ein Jugenddrama, in dem zwei junge Menschen sich auf der Flucht vor Depressionen auf die Reise zu den kleinen Wundern des Bundesstaats Indiana machen.

Diskussion

Die höchste Erhebung von Indiana, dem US-Bundesstaat im Mittleren Westen, beträgt 383 Meter. Das ist ziemlich unspektakulär. Wer in einem Film also über das Alltägliche erzählen will, siedelt die Geschichte am besten hier an. Diese Gegend fernab der Metropolen ist von einer ländlichen Siedlungskultur geprägt; auch in kinematografischer Hinsicht ist sie ein noch kaum etablierter Fleck. Für Mainstream-Produktionen, die auf den typischen Vororte-Flair oder eindrucksvolle Kulissen setzen, gibt sie als Schauplatz zu wenig her. Das Independent-Kino wird dort schon öfter findig. „Monrovia, Indiana“ (2018) des großen Dokumentaristen Frederick Wiseman ist so ein Film, ein dichtes Porträt einer Kleinstadt. Mit bestechender Beobachtungsenergie, viel Geduld und klaren, konzentrierten Bildern hält Wiseman täuschend unwichtige Orte, Menschen, Abläufe und Konversationen fest. Selbst die kleinsten Dinge können etwas bedeuten.

Eine Fahrt auf der kleinsten Achterbahn der Welt

„All the

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