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Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 88 Minuten

Regie: Daniela König

Unterhaltsamer Dokumentarfilm über drei Frauen aus Jordanien, die als Klempnerinnen eine Marktlücke entdeckt haben, da ihnen auch dann Zutritt zu einem Anwesen gewährt wird, wenn der Ehemann nicht zuhause ist. Dabei reparieren sie nicht nur Rohre oder spülen Wassertanks, sondern träumen auch von Wohlstand und gesellschaftlichem Aufstieg. Die Inszenierung lehnt sich mitunter an den Stil von Soap-Operas und Home-Stories an, spielt humorvoll mit Klischees und hinterfragt eingefahrene Denkschablonen, auch über weibliche Solidarität. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Daniela König
Buch
Daniela König
Kamera
Patrick Richter
Schnitt
Alex Bakri
Länge
88 Minuten
Kinostart
08.04.2020
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Doku über Frauen aus Jordanien, die als Klempnerinnen nicht nur Rohre reparieren und Wassertanks säubern, sondern von ein wenig Wohlstand und gesellschaftlichem Aufstieg träumen.

Diskussion

Die Lastkraftwagen mit den riesigen Wassertanks sind grün, die Rohre und die Arbeitsschürzen ebenso. Grün wie die Hoffnung. Aysha, Khawla und Rehab sitzen im Auto, es wird geraucht, gesungen und gelacht. Das dokumentarische Langfilmdebüt von Daniela König beginnt gut gelaunt.

Die drei Frauen fahren zu Arbeit: Sie widmen sich den Ablagerungen in Wassertanks, maroden Leitungen und tropfenden Wasserhähnen. In Jordanien, wo Wasser ein knappes Gut ist, werden Klempnerinnen dringend gebraucht. Khawla behauptet von sich, die erste Klempnerin in Jordanien zu sein; sie habe diese Marktlücke entdeckt, denn Frauen dürfen bei sich zu Hause keine Männer empfangen, wenn ihre Gatten nicht abwesend si

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