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Eine New Yorkerin tritt mit Anfang dreißig auf der Stelle. Ihre langjährige BDSM-Beziehung scheint sich erschöpft zu haben, an ihrer öden Arbeitsstelle dümpelt sie vor sich hin und auch der Umgang mit ihren Eltern ist so festgefahren, dass jede Abweichung einen Streit vom Zaun bricht. Als sie eine neue Beziehung ohne Submission eingeht, kommt sie auch damit nicht gut zurecht. Eine mosaikhafte autofiktionale Tragikomödie, deren meist kurze, pointenhafte Szenen von Stillstand, Wiederholung und trockenem Witz getragen werden. Dabei liefert sie über Selbstentblößung und depressive Schübe nicht unbedingt neue Erkenntnisse, beweist aber inszenatorischen Mut zu einer ganz eigenen Handschrift.
- Ab 16.