Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren

Dokumentarfilm | Schweden/Deutschland 2025 | 103 Minuten

Regie: Wilfried Hauke

Vor ihrem Durchbruch als Kinderbuchautorin mit „Pippi Langstrumpf“ (1945) führte Astrid Lindgren (1907-2002) während des Zweiten Weltkriegs Tagebücher, in denen sie auch Gedanken und Ängste über das Kriegsgeschehen und ihre Arbeit in der Postzensur notierte. Der Dokumentarfilm setzt die erst posthum veröffentlichten Aufzeichnungen mit Spielszenen sowie mit Interviews mit Lindgrens Nachfahren um und widmet auch den Problemen in ihrem Privatleben viel Aufmerksamkeit. Dem formal routiniert erzählten Film geht es insbesondere um die Notizen, die Astrid Lindgren als mitfühlenden, politisch denkenden Menschen zeigen, der Nazi-Deutschland und die Sowjetunion mit Sorge und Abscheu betrachtete und Empathie gegenüber den Kriegsopfern bezeugte. Die unaufgeregte Machart lässt sich dabei auch als Huldigung an die reflektierte Haltung Lindgrens begreifen. - Ab 14.
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Filmdaten

Originaltitel
THE WINDOW IN STOCKHOLM
Produktionsland
Schweden/Deutschland
Produktionsjahr
2025
Produktionsfirma
IDA Film & TV Produktion/Auto Images/Helden der Geschichte
Regie
Wilfried Hauke
Buch
Wilfried Hauke · Hermann Pölking
Kamera
Sabine Panossian · Caroline Troedsson · Clas Elofsson
Musik
George Kochbeck
Schnitt
Friederike Dörffler
Darsteller
Sofia Pekkari (Astrid Lindgren) · Tom Sommerlatte (Sture Lindgren)
Länge
103 Minuten
Kinostart
22.01.2026
Fsk
ab 12; f
Pädagogische Empfehlung
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Drama | Künstlerporträt
Externe Links
IMDb | TMDB | Letterboxd

Heimkino

Verleih DVD
Farbfilm/Lighthouse
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