Ein Mann wie Sprengstoff

Drama | USA 1948 | 114 Minuten

Regie: King Vidor

Die Geschichte eines visionären Architekten, der sich mit seinen kühnen, radikalen Ideen gegen Konventionen und ideenlosen Kollektivismus zur Wehr setzt und mit wachsendem Erfolg gegen seine Auftraggeber kämpft, denen er möglichst preiswerte Allzweckware liefern soll. Die Verfilmung eines seinerzeit äußerst erfolgreichen Bestsellers, der sich an der Biografie des Star-Architekten Frank Lloyd Wright orientiert, ist eine filmhistorisch bemerkenswerte Kuriosität: Mitten in einer Zeit, in der Hollywoods Filme von düsteren "film noir"-Visionen geprägt sind, bietet sie ein von Optimismus geprägtes, flammendes Plädoyer für Individualismus und schöpferische Integrität. Inszenatorisch ist der Film eher holprig, und in der visuellen Symbolik und den prätentiösen Dialogen trägt er arg dick auf. Herausragend - auch in seinen Schwächen, da die Konstruktionen Wrights teils nivelliert wurden - ist indes seine Ausstattung: In keinem anderen Film Hollywoods wurde bis dahin der zeitgenössischen Architektur ein dermaßen eindrucksvoller dramaturgischer Raum zugewiesen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE FOUNTAINHEAD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1948
Regie
King Vidor
Buch
Ayn Rand
Kamera
Robert Burks
Musik
Max Steiner
Schnitt
David Weisbart
Darsteller
Gary Cooper (Howard Roark) · Patricia Neal (Dominique Francon) · Raymond Massey (Gail Wynand) · Kent Smith (Peter Keating) · Robert Douglas (Ellsworth Toohey)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

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