Karla (2025)

Drama | Deutschland 2025 | 104 Minuten

Regie: Christina Tournatzés

1962 läuft ein zwölfjähriges Mädchen seiner Familie davon und zeigt seinen Vater wegen sexuellen Missbrauchs an. Ein älterer Richter nimmt sich des Kindes an und bereitet es auf den Prozess vor, auch wenn er weiß, dass ihre Chancen für eine Verurteilung schlecht stehen. Das Mädchen scheut vor Details der Missbrauchstaten zurück, doch in intensiven Sitzungen finden die beiden nach und nach Wege, die Anklage zu formulieren. Das an einen realen Fall angelehnte Drama bleibt bis auf wenige Szenen bei der jungen Hauptfigur und verzichtet auf jeden Sensationalismus. Der sich aneinander herantastende Umgang zwischen dem Kind und dem älteren Mann prägt auch die Inszenierung des Films, der sensibel vorführt, wie aus wachsendem Respekt und Mitgefühl eine Nähe und gegenseitiges Vertrauen entstehen. - Sehenswert ab 16.
Zur Filmkritik Im Kino sehen

Filmdaten

Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2025
Produktionsfirma
Achtung Panda!
Regie
Christina Tournatzés
Buch
Yvonne Görlach
Kamera
Florian Emmerich
Schnitt
Isabel Meier
Darsteller
Elise Krieps (Karla) · Rainer Bock (Richter Lamy) · Imogen Kogge (Frau Steinberg) · Torben Liebrecht (Karl Ebel) · Katharina Schüttler (Viktoria Ebel)
Länge
104 Minuten
Kinostart
02.10.2025
Fsk
ab 12; f
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Gerichtsfilm
Externe Links
IMDb | TMDB | Letterboxd | JustWatch