Let's Talk about Sex (1994)

Sexfilm | USA/Deutschland/Hongkong 1994 | 90 Minuten

Regie: Lizzie Borden

Eine Aneinanderreihung dreier Kurzfilme von Regisseurinnen aus Los Angeles, Hamburg und Hongkong, die weibliche Fantasien und sexuelle Vorstellungen zu filmisch sehr unterschiedlichen Episoden verdichten. Im weitesten Sinn plädieren alle drei Filme für die Öffnung der Gedankenwelt und für das Ausleben erotischer Fantasien, was zu qualitativ höchst unterschiedlichen Ergebnissen, aber zu keiner überzeugenden Einheit führt. Streckenweise verbal sehr drastisch, dann wieder bis zur Langeweile selbstgefällig und manieriert, überzeugt nur die letzte Episode als ebenso subtile wie unterhaltsame Reflexion über die Suche nach Sinn und Identität. (Episoden: 1. "Let's Talk About Sex" (Erotique)"; 2. "Taboo Parlor"; 3. "Wonton Soup")

Filmdaten

Originaltitel
LET'S TALK ABOUT SEX
Produktionsland
USA/Deutschland/Hongkong
Produktionsjahr
1994
Regie
Lizzie Borden · Monika Treut · Clara Law
Buch
Lizzie Borden · Suzie Bright · Monika Treut · Clara Law · Eddie Ling-Ching Fong
Kamera
Larry Banks · Elfi Mikesch · Arthur Wong
Musik
Andrew Belling · Jon Baker · Tairrie B. · Tanita Tikaram · Joachim Witt
Schnitt
Richard Fields · Steve Brown · Jill Bilcock
Darsteller
Kamala Lopez-Dawson (Rosie) · Bryan Cranston (Dr. Robert Stern) · Ron Orbach (Nik) · Priscilla Barnes (Claire) · Camilla Soeberg (Julia)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f
Genre
Sexfilm
Diskussion
Drei Episoden aus drei entgegengesetzten Städten, erzählt von drei sehr unterschiedlichen Filmemacherinnen. Lizzie Borden aus den USA, Monika Treut aus Deutschland und Clara Bow aus Hongkong erhielten die vage Vorgabe, weibliche Fantasien und sexuelle Themen filmisch umzusetzen, was sie inhaltlich, formal und vor allem gedanklich äußerst verschieden nutzten. Lizzie Bordens "Let's talk about Sex" spielt in Los Angeles. Rosie, arbeitslose Schauspielerin aus Puerto Rico, verdient ihr Geld in einer Telefonsex-Zentrale. Zunehmend gereizt reagiert sie auf die verbalen Fantasien der anrufenden Männer, stößt jedoch an eine Mauer, wenn sie ihre eigenen Vorstellungen ins telefonische Sex-Spiel einbringen will: der Kunde legt einfach auf. Als sie zufällig doch die Neugier einer solchen anonymen Stimme we

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