Outbreak - Lautlose Killer

Science-Fiction | USA 1995 | 128 Minuten

Regie: Wolfgang Petersen

Ein aus Afrika eingeschlepptes Virus befällt ein idyllisches kalifornisches Küstenstädtchen. Ärzte und Militärs verfolgen im Wettlauf mit der Zeit gegensätzliche Ziele, um eine Ausbreitung der tödlichen Krankheit über den ganzen Kontinent zu verhindern. Langatmige, unoriginelle Aufarbeitung von Genre-Klischees, in deren computerhafter Schematik äußere Effekte die innere Spannung des Themas überwuchern. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
OUTBREAK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Wolfgang Petersen
Buch
Laurence Dworet · Robert Roy Pool
Kamera
Michael Ballhaus
Musik
James Newton Howard
Schnitt
Neil Travis · Lynzee Klingman · William Hoy
Darsteller
Dustin Hoffman (Sam Daniels) · Rene Russo (Robby Keough) · Morgan Freeman (General Billy Ford) · Kevin Spacey (Casey Schuler) · Cuba Gooding jr. (Major Salt)
Länge
128 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Thriller | Katastrophenfilm

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Im Umfeld der Science Fiction ist die Ausbreitung eines eingeschleppten, unidentifizierbaren Virus ein seit Anbeginn dieser Literatur- und Filmgattung oft und gern variiertes Thema, Hollywood hat das Sujet in den beiden letzten Jahrzehnten kaum mehr aufgegriffen; im Zeitalter von AIDS ist es plötzlich - als ideologisch harmlose Verschlüsselung - wieder aktuell. Wie ein Virus hatte sich die Idee eines neuen Virus-Films verbreitet, und es gab einen regelrechten Wettlauf zwischen den Studios, um das lange vergessene Thema wieder auf die Leinwand zu bringen. Warner Brothers hat den Wettlauf mit "Outbreak" gewonnen. Doch der Preis, um den das Ziel erreicht wurde, ist hoch. Wolfgang Petersens Film ist kein Cronenberg ("Parasiten-Mörder", fd 19 976) und kein Robert Wise ("Andromeda", fd 17 623), um nur zwei sehr gegensätzliche Beispiele anzusprechen. Er leidet unter einem offenbar hastig und unsorgfältig zusammengeschusterten Drehbuch, das sich in fast schon plagiatorischer Weise von Michael Crichtons "Androme

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