Butterfly Kiss

Drama | Großbritannien 1994 | 88 Minuten

Regie: Michael Winterbottom

Eine auf der Suche nach einer imaginären Freundin wahllos mordende Soziopathin lernt eine von Taubheit bedrohte, einsame Tankstellenbedienung kennen. Sie bringt ihr die (lesbische) Liebe und das Töten bei, bis diese sich durch einen Mord an ihrer Verführerin "erlöst". Psychologisch schwach motiviert, variiert der ebenso brutale wie unglaubwürdige Film das "Serienkiller"-Genre durch zwei Frauentypen. Im Gedächtnis bleibt allein die überragende Schauspielkunst der Hauptdarstellerin.

Filmdaten

Originaltitel
BUTTERFLY KISS
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
1994
Regie
Michael Winterbottom
Buch
Frank Cottrell Boyce
Kamera
Seamus McGarvey
Musik
John Harle
Schnitt
Trevor Waite
Darsteller
Amanda Plummer (Eunice) · Saskia Reeves (Miriam) · Paul Brown (Cary) · Freda Dowie (Elsie) · Fine Time Fontayne (Tony)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama
Diskussion
"Walking back to happiness" schmalzt es während des Titelvorspanns, der von Schwarz-Weiß-Bildern eines offensichtlich vor einer Video-Kamera "verhörten" Mädchens unterbrochen wird. Dann erfolgt ein harter Schnitt. Eine gehetzt wirkende, mit sich selbst redende junge Frau nähert sich einer Raststätte. Wie Peitschenhiebe schneiden die Geräusche vorbeifahrender Autos ins Ohr. Und schon ist man hereingezogen in eine bedrohliche Stimmung, die sich steigert, als die Frau die Tankstellenbedienung aggressiv nach einer bestimmten Plattenaufnahme fragt und ihr einzureden versucht, sie heiße Judith. Als diese aber auf ihrem Vornamen Wendy beharrt, bekommt sie eine Kugel in den Kopf. Die kaltblütige Mörderin setzt sich dann in

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