Batman Forever

Science-Fiction | USA 1995 | 121 Minuten

Regie: Joel Schumacher

Batman, der als Fledermaus verkleidete Beschützer der Stadt Gotham City, im Kampf mit einem zweigesichtigen Anarchisten und einem genialischen Techno-Freak. Mit der schrillen, ins Dämonische gesteigerten Komik des Hauptdarstellers Jim Carreys angereichert, veranstaltet der Film eine schier unerschöpfliche Materialschlacht, in der Auge und Ohr keine Sekunde Ruhe finden. Bei ihrem Versuch der Kommerzialisierung des düsteren Konzepts ihrer Vorgänger ist diese zweite Fortsetzung weniger hintergründig und am ehesten als Camp-Movie konsumierbar. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BATMAN FOREVER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Joel Schumacher
Buch
Lee Batchler · Janet Scott Batchler · Akiva Goldsman
Kamera
Stephen Goldblatt
Musik
Elliot Goldenthal
Schnitt
Dennis Virkler
Darsteller
Val Kilmer (Batman/Bruce Wayne) · Tommy Lee Jones (Harvey Two-Face/Harvey Dent) · Jim Carrey (Riddler/Edward Nygma) · Nicole Kidman (Dr. Chase Meridian) · Chris O'Donnell (Robin/Dick Grayson)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Fantasy | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Eines muß man den "Batman"-Produzenten lassen: sie verstehen es, dem altbekannten Konzept jedesmal ein anderes Flair zu geben. Nach der Faszination des Zynismus im ersten Film (fd 27 905) und der Irritation einer düsteren Weltuntergangsoper im zweiten (fd 29 703) ist "Batman Forever" ein (überperfektioniertes) Camp-Movie, in das der neue Superstar des ausgehenden 20. Jahrhunderts, Jim Carrey (siehe "Aus Hollywood" in dieser Ausgabe) triumphalen, ätzend verzerrenden Einzug hält. Dennoch sind die Figuren mit ihren Vorgängern verzahnt. Auch diesmal wieder handelt es sich um ein Arsenal gespaltener Persönlichkeiten, unter denen Batman der Heroische (erster Film) und Batman der Melancholiker (zweiter Film) zu Batman der Traumatische wird.

Tim Burton hat diesmal die Regie abgegeben, zeichnet aber nach wie vor als einer der Produzenten verantwortlich. Sein Einfluß ist wieder deutlich spürbar, wenngleich er sich kommerziellem Druck beugen muß

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