Die Eroberung der Mitte

Drama | Deutschland 1994 | 79 Minuten

Regie: Robert Bramkamp

Eine therapiegeschädigte Frau wird Assistentin ihres einstigen Therapeuten, der sich auf die schamlose Ausbeutung seiner Fälle verlegt hat. Sie versucht, ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen. Ein dialoglastiger Film mit guten darstellerischen Leistungen, dessen Versuch einer "ganzheitlichen" Gesellschaftsanalyse jedoch verpufft. Das ambitionierte intellektuelle Puzzle läßt sich im Kopf des Zuschauers nicht so recht zusammensetzen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1994
Regie
Robert Bramkamp
Buch
Robert Bramkamp
Kamera
Ekkehart Pollack
Musik
Ulrich Eller · Paul Haubrich
Schnitt
Renate Merck · Wolf-Ingo Römer
Darsteller
Peter Lohmeyer (Mark Stoemer) · Karina Fallenstein (Wolke Donner) · John S. Mehnert (Jacoby) · Matthias Fuchs (Dr. Konstantin) · Fransziska Pinotz (Carolin)
Länge
79 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion
"Tiefenpsychologie und Hochstapelei": Diese Schlagzeile aus einem "ZEITMagazin" trifft das Thema dieses Erstlingsfilms - zumindest in den ersten 50 Minuten - genau auf den Punkt. Schon in der ersten Einstellung tut Peter Lohmeyer als Psychotherapeut Stroemer alles, um sich unsympathisch zu machen. Als herrschsüchtiger und berechnender Scharlatan platzt er von seinem erhöhten Büro aus in eine laufende Gruppentherapie-Sitzung, fährt den "Hilfstherapeuten" an, tyrannisiert die Gruppe und verschwindet wieder. Die Sitzung wird mit Hilfe einer Videokamera festgehalten, die Therapierten haben die Wahl: sie können jedes beliebige Gruppenmitglied küssen oder ohrfeigen. Unter den Augen Stroemers entscheidet sich ein junger Mann für letzteres, obwohl seine Gefühle zu der geschlagenen Frau eher warmherzig scheinen. Vier Jahre später: Die Geohrfeigte hat per Computermenü ihr Aussehen verändert und wird als Wolke Donner wegen

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