Jefferson in Paris

Biopic | USA 1994/95 | 139 Minuten

Regie: James Ivory

Ein nach historischen Quellen frei gestalteter, aufwendig ausgestatteter Kostümfilm über die Amtsperiode des amerikanischen Karrierediplomaten und späteren Präsidenten der USA Thomas Jefferson als Botschafter in Paris. Im Mittelpunkt stehen weniger berufliche und politische als seine privaten Probleme. Spannungslos, überlang und uneindeutig im Verhältnis zu seinem Protagonisten, überzeugt der Film weder als unterhaltsamer Historienfilm noch als Porträt eines widersprüchlichen Geistes. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
JEFFERSON IN PARIS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1994/95
Regie
James Ivory
Buch
Ruth Prawer Jhabvala
Kamera
Pierre Lhomme
Musik
Richard Robbins
Schnitt
Andrew Marcus · Isabel Lorente
Darsteller
Nick Nolte (Thomas Jefferson) · Greta Scacchi (Maria Cosway) · Thandie Newton (Sally Hemings) · Lambert Wilson (Marquis de Lafayette) · Michael Lonsdale (Louis XVI.)
Länge
139 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Historienfilm

Diskussion
In den Vereinigten Staaten kennt jedes Schulkind das Konterfei und die Unterschrift Thomas Jeffersons (1743-1826), des Verfassers und Mitunterzeichners der historischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776, mit der die ehemaligen amerikanischen Kolonien der britischen Krone den Rücken kehrten. Der Diplomat und Plantagenbesitzer aus Shadwell, Virginia, war Begründer der Demokratischen Partei und durchlief eine politische Bilderbuchkarriere: 1779-82 Gouverneur seines Heimatstaats, 1784-89 Botschafter seines Landes in Frankreich, 1790-93 amerikanischer Außenminister, 1797-1801 Vizepräsident und 1801-1809 schließlich dritter Präsident der jungen Weltmacht USA.

James Ivory un

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