Waterworld

4K UHD. | USA 1994/95 | Kino: 135 (= DVD: 130) BD: 135 4K: 135 & 176 Minuten

Regie: Kevin Reynolds

Der teuerste Film aller Zeiten entpuppt sich als eine Art "Mad Max" auf dem Wasser: Nachdem alles Land lange zuvor in den Fluten versunken ist, sehnen sich die paar Überlebenden nach einem trockenen Fleckchen Erde. Die Tätowierung auf dem Rücken eines Kindes soll ihnen den Weg weisen. Ein paar Auserwählte gelangen ans Ziel. Ziemlich fantasielos in Charakteren und Story, erreicht der Film seine Höhepunkte bei der Beschreibung der bizarren Szenerie und den artistischen Stunts der Kampfszenen. Stilistisch ein gigantisches Recycling-Unternehmen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
WATERWORLD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1994/95
Regie
Kevin Reynolds
Buch
Peter Rader · David T. Twohy
Kamera
Dean Semler
Musik
James Newton Howard · Mark Isham · Henry Mancini
Schnitt
Peter Boyle
Darsteller
Kevin Costner (Mariner) · Dennis Hopper (Deacon) · Jeanne Tripplehorn (Helen) · Tina Majorino (Enola) · Michael Jeter (Gregor)
Länge
Kino: 135 (= DVD: 130) BD: 135 4K: 135 & 176 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Abenteuer | Fantasy | Science-Fiction

Heimkino

Die 4K UHD Edition enthält den Film in der Kinofassung und in einer verlängerten TV-Fassung (176 Min.), in der aber gut eine Minute an Gewaltspitzen, die in der Kinofassung enthalten sind, fehlen.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.0 engl., DS dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Ein Film, der rund 175 Mio. Dollar gekostet und sich damit für die unrühmliche Position des teuersten Films aller Zeiten qualifiziert hat, weckt automatisch Erwartungen, die er nicht erfüllen kann. Der größte Teil der enormen Kosten wurde durch unvorhergesehene Komplikationen und Katastrophen während der Dreharbeiten verursacht, kann sich im Film also ohnehin nicht niederschlagen. Andererseits ist es mehr als fraglich, ob höherer finanzieller Aufwand grundsätzlich eine Garantie für filmische Qualität ist. "Waterworld" entpuppt sich als technisch perfektes, momentweise sogar unterhaltsames Recycling-Unternehmen. Damit liegt es künstlerisch ganz auf dem Niveau seiner Story, die ebenfalls vorwiegend vom Recycling-Effekt lebt. Alles muß wiederverwertet werden in der Rest-Gesellschaft, die nach der Katastrophe geschmolzener polarer Eismassen übrig geblieben ist. Von trockenem Land wissen die auf und im Wasser existierenden Überlebenden nur noch aus Erzählungen. Das "Dryland", nach dem sie alle suchen, hat noch nie jemand gesehen. Sie leben von den dürftigen Überbleibseln der versunkenen Kultur und müssen alles, was ihnen geblieben ist, wiederverwerten, solange es nur geht. Nicht nur menschlicher Urin (wie gleich in der ersten Szene zu erfahren ist), sondern sogar der menschliche Körper

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