To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar

Komödie | USA 1995 | 108 Minuten

Regie: Beeban Kidron

Zwei zur "Drag Queen" von New York gekürte Transvestiten reisen mit einem unterlegenen Kandidaten zur nationalen Ausscheidung nach Hollywood. Auf dem Weg in den Westen landet das Trio - ein Weißer, ein Schwarzer und ein Hispano-Amerikaner - in einem Provinznest und bringt die Bevölkerung gehörig durcheinander. Den Versatzstücken des Road-Movies und der Travestie-Provinzposse verpflichtete Komödie, die allzu sehr auf bekannte Klischees setzt und die Charakterzeichnung vernachlässigt. Die sensible Schauspielerführung und fantasievolle Kostüme sichern dem Film einen bescheidenen Unterhaltungswert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TO WONG FOO, THANKS FOR EVERYTHING, JULIE NEWMAR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Beeban Kidron
Buch
Douglas Carter Beane
Kamera
Steve Mason
Musik
Rachel Portman
Schnitt
Andrew Mondshein
Darsteller
Patrick Swayze (Vida) · Wesley Snipes (Noxeema) · John Leguizamo (Chi Chi) · Stockard Channing (Carol Ann) · Christopher Penn (Sheriff Dollard)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Road Movie

Diskussion
Während die knallbunten Schriftzüge des Titelvorspanns das Thema des Films signalisieren, schminken sich Patrick Swayze und Wesley Snipes in einer Parallelmontage für ihren Auftritt zur Wahl der "Drag-Queen" in einem New Yorker Transvestiten-Club. Und da sie die Stars des Films sind, weiß jeder, daß sie als "Siegerinnen" die Bühne verlassen werden. Mit derselben Schlichtheit wird die dritte Hauptperson in die Handlung geschupst: nur weil sie bei der Preisverleihung weinend in die Kulissen stolpert, befördern die beiden Queens Vida und Noxeema die enttäuschte Chi Chi zur "Drag Princess" und teilen mit ihr den ersten Preis. Da es nun nicht mehr zu einem Flug zur nationalen Ausscheidung nach L.A. reicht, geht es im stilechten 67er-Cadillac-Cabrio ab gen Westen. Das einfallslose Drehbuch hält für die "politisch korrekte" Fahrgemeinschaft - ein(e) Weiße(r), ein(e) Schwarze(r) und ein(e

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