Angus - voll cool

Literaturverfilmung | USA 1995 | 93 Minuten

Regie: Patrick Read Johnson

Teenagerkomödie um einen intelligenten, aber ziemlich dicken High-School-Jungen, der um sein Selbstbild kämpft. Seine Flucht in naturwissenschaftliche Theorien wird gestoppt, als er zum Erstsemester-Ballkönig gewählt wird. Was von seinem Gegenspieler als Blamage ersonnen war, entpuppt sich als Herausforderung. Unspektakulär, aber feinfühlig inszeniert, verschenkt der Film viel von seiner Qualität durch die völlig asexuell gezeichneten Figuren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ANGUS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Patrick Read Johnson
Buch
Jill Gordon
Kamera
Alexander Grusynski
Musik
David Russo
Schnitt
Janice Hampton
Darsteller
Charlie Talbert (Angus Bethune) · Kathy Bathes (Meg) · George C. Scott (Grandpa Ivan) · Ariana Richards (Melissa Lefevre) · Chris Owen (Troy)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung

Diskussion
Wo für gewöhnlich häufig die Vokabel "normal" strapaziert wird, geht es meistens darum, extravagantes Verhalten zurückzustutzen oder elterlichen Dekreten den Anschein von Vernünftigkeit zu leihen. Angus Bethune dagegen sehnt sich mit jeder Faser seines Herzens nach nichts mehr, als "normal" zu sein, selbst wenn das von ihm entwickelte "Bethune-Theorem" das Gegenteil zu behaupten scheint: Für den begabten, aber ziemlich dicken Jungen am Beginn der Pubertät ist sein Körper eine zentnerschwere Last, der ihn zum Außenseiter stempelt. Daß er dieses Stigma auch ja nie vergißt, dafür sorgt außerdem sein Erzfeind Rick, ein blonder Schönling, der seit Kindesbeinen an keine Chance verstreichen läßt, sich auf Kosten des gutmütigen Angus zu amüsieren. Das bevorstehende High-School-Fest scheint dafür eine neuerliche Gelegenheit zu bieten: als Winterball-König, der die Tanznacht eröffnet

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