Ein amerikanischer Quilt

Literaturverfilmung | USA 1995 | 109 Minuten

Regie: Jocelyn Moorhouse

Eine Studentin hört während eines Sommeraufenthalts bei ihrer Großmutter die Lebensberichte zahlreicher älterer Frauen, die sich zusammengefunden haben, um für sie eine Hochzeitsdecke zu fertigen. Eine konventionelle, schönfärberisch inszenierte Sommeridylle, die nur vorgeblich weibliche Selbstverwirklichung, tatsächlich aber konservative Ideale propagiert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HOW TO MAKE AN AMERICAN QUILT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Jocelyn Moorhouse
Buch
Jane Anderson
Kamera
Janusz Kaminski
Musik
Thomas Newman
Schnitt
Jill Bilcock
Darsteller
Winona Ryder (Finn) · Anne Bancroft (Glady Joe) · Ellen Burstyn (Hy) · Kate Nelligan (Constance) · Alfre Woodard (Marianna)
Länge
109 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung | Melodram

Diskussion
Nicht etwa das berühmte Kleidungsstück der Schotten ist hier mit "Quilt" gemeint: Ein "amerikanischer Quilt" ist eine spezielle Hochzeitsdecke, weitervererbt an die Braut und nach einer noch immer vielfach gewahrten Tradition von Hand gefertigt. So ein Quilt erzählt vom Leben der Vorfahren in naiv-volkstümlichen Bilddarstellungen. Eine ideale Metapher also für ein generationsübergreifendes Mosaik von Geschichten, das in seiner ursprünglichen Romanform vor einigen Jahren zu einem US-Bestseller wurde. Die ursprüngliche, episodische Erzählung des literarischen Ichs, der Collegestudentin Finn, komprimiert der Film zu einem spätsommerlichen Gruppenbild mit Damen. Darin eingebettet sind historische Rückblenden, die die weitergegebenen Jugenderlebnisse filmisch bebildern, während sie noch als Stickereien ihre mühevolle Verewigung innerhalb des Quilts erfahren.

Die 26jährige Finn kann sich nicht recht entscheiden, welchem Thema sie ihre Dissertati

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