12 Monkeys

Science-Fiction | USA 1995 | 129 Minuten

Regie: Terry Gilliam

Aus dem Jahr 2035 wird einer der wenigen Überlebenden einer weltweiten Virus-Epidemie in die Vergangenheit zurückversetzt, um die Ursachen der Katastrophe ausfindig zu machen, und findet sich dort in einem Irrenhaus wieder. Als eine Art apokalyptischer Fiebertraum voller Anspielungen, aber wenig konkreter Bezüge inszeniert. Das Interesse an der labyrinthischen Story wird durch die Exzentrik der visuellen Gestaltung mehr erstickt als gefördert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TWELVE MONKEYS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Terry Gilliam
Buch
David Peoples · Janet Peoples
Kamera
Roger Pratt
Musik
Paul Buckmaster
Schnitt
Mick Audsley
Darsteller
Bruce Willis (James Cole) · Madeleine Stowe (Kathryn Railly) · Brad Pitt (Jeffrey Goines) · Christopher Plummer (Dr. Goines) · Jon Seda (Jose)
Länge
129 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. eine 90-minütige Dokumentation ("Der Hamsterfaktor") [gilt ab der 3. Auflage]. Die Extras des USA-Imports (Universal 20186) umfassen im Gegensatz zur deutschen DVD u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, allerdings keine Dokumentation.

Verleih DVD
Concorde (1.85:1, DD5.1 dt.) gilt für die 3. Auflage, USA Import: Universal (1.85:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Eingehüllt in mehrere Schichten von Plastik, wird ein kaum noch erkennbarer Bruce Willis aus den Katakomben des Jahres 2035 in die Vergangenheit zurückversetzt, um die Ursache einer Virus-Epidemie zu enträtseln, die 99 Prozent der Menschheit ausradiert hat. Gewiß nicht zufällig erinnert die Willis-Larve an ein gigantisches Kondom: Die Menschen im Würgegriff der Aids-Seuche. Dieses Bild und ähnliche albtraumhafte Bilder beherrschen Terry Gilliams neuen Film, eine Art Fieberfantasie zwischen "Blade Runner" (fd 23 689) und Monty Python, zwischen Realität und überbordender Imagination, in der von wilden Tieren bevölkerte Städte stellvertretend für die Unbewohnbarkeit der Erde und die kahlen Wände, Spinnen und halluzinierenden Insassen eines Irrenhauses für die Gesellschaft vor dem todbringenden Ereignis stehen.

Wie alle Gilliam-Filme beginnt auch dieser mit einem ebenso rätselhaften wie faszinierenden Entwurf, dem Erinnerungsbild von einem kleinen Jungen, der auf einem Flughafengang der Erschießung eines Menschen zusieht. Diese im Unterbewußtsein des Katakombenmenschen James Cole fortexisti

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