Mr. Holland's Opus

Drama | USA 1995 | 142 Minuten

Regie: Stephen Herek

30 Jahre aus dem Berufs- und Privatleben eines verhinderten Komponisten, der seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer verdient und die Zuneigung und Anerkennung seiner Schüler gewinnt. Episodisch erzähltes Melodram mit der Tendenz, die emotionale Anfälligkeit des Publikums zu überstrapazieren. Ein Film voller falscher Töne, in dem nur der Hauptdarsteller Richard Dreyfuss einen Hauch echter Menschlichkeit vermittelt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
MR. HOLLAND'S OPUS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Stephen Herek
Buch
Patrick Sheane Duncan
Kamera
Oliver Wood
Musik
Michael Kamen
Schnitt
Trudy Ship
Darsteller
Richard Dreyfuss (Glenn Holland) · Glenne Headly (Iris Holland) · Jay Thomas (Bill Meister) · Olympia Dukakis (Direktorin Jacobs) · William H. Macy (Wolters)
Länge
142 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
VCL (1.85:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Aus John Lennons "Beautiful Boy" stammt der Satz "Life is what happens when you are busy making other plans". Darum geht es in Glenn Hollands Leben - wie auch schon im Leben des Kleinstadthelden aus Frank Capras "Ist das Leben nicht schön?" (1947), der für den Musiklehrer Holland unübersehbar Pate gestanden hat. Hollands Dasein ist ein immerwährender Kampf zwischen geheimen Wünschen und alltäglichen Notwendigkeiten. Eigentlich möchte er gern komponieren, doch zum Unterhalt seiner jungen Familie muß er dadurch beitragen, daß er Schullehrer spielt. Es ist nicht der Beruf seiner Träume, und er beginnt seine Tätigkeit an der John-F.-Kennedy-High-School 1964 mit geringem Enthusiasmus. Doch Glenn Holland ist zu sehr mit Leib und Seele Musiker, als daß er nicht versuchen würde, auch noch jene Schüler zu animieren, die Bach für einen amerikanischen Komponisten halten. Er scheut sich nicht, tief in sein Innerstes zu greifen, wenn es darum geht, einem gehemmten Teenager das Klarinettenspiel beizubringen oder einem unmusikalischen Sportler die große Pauke schmackhaft zu machen. Notfalls läßt er sich sogar mit Rock'n'Roll

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