Blue Juice

Komödie | Großbritannien 1995 | 98 Minuten

Regie: Carl Prechezer

Ein lokal berühmter Surfer im Südwesten Englands soll aus Gesundheitsgründen und der Geliebten zuliebe seine Leidenschaft zum Hobby wandeln. Doch der Besuch alter Freunde aus London beschwört noch einmal ausgelassene Zeiten herauf. Kleine Komödie über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, die in der Figurencharakterisierung überzeugt, aber zu keiner schlüssigen Dramaturgie findet. Der nostalgisch verklärte Gegensatz von Rock'n'Roll und Tempo wirkt deplaziert und ist nicht frei von Ideologie.

Filmdaten

Originaltitel
BLUE JUICE
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
1995
Regie
Carl Prechezer
Buch
Peter Salmi · Carl Prechezer
Kamera
Richard Greatrex
Musik
Simon Davison
Schnitt
Michael Ellis
Darsteller
Sean Pertwee (JC) · Catherine Zeta-Jones (Chloe) · Steve Mackintosh (Josh Tambini) · Ewan McGregor (Dean Raymond) · Peter Gunn (Terry Colcott)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie

Diskussion
Der Südwesten Englands ist eine karge, steinige Gegend. "Lands End" nennen die Briten den äußersten Zipfel Cornwalls ganz unpoetisch, wo außer Fischern und Bauern nur fanatische Surfer ihr Auskommen suchen. In einem der Küstendörfer zehrt der Localhero JC immer noch von einem waghalsigen Wellenritt, obwohl es fast zehn Jahre her ist, daß er den berüchtigten "Boneyard" surfte: sich bei vier Meter hohen Wellen in die schäumenden Brecher wagte. Inzwischen nähert er sich bedenklich den Dreißig, und obwohl ihm sein Rücken wie auch seine Geliebte Chloe nachdrücklich klarmachen, daß es an der Zeit wäre, das Interesse an etwas anderem als der Freundesclique auszurichten, hallt das Rauschen der Brandung weiter in ihm. Ein letzter gemeinsamer Trip mit Chloe zu den besten Surfstränden der Welt soll den Übergang ins Erwachsenendasein erleichtern. Doch dann stehen

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