Last Dance

Drama | USA 1995 | 103 Minuten

Regie: Bruce Beresford

Eine seit zwölf Jahren auf ihre Hinrichtung wartende Doppelmörderin schöpft nach anfänglichen Zweifeln noch einmal Hoffnung, als sich ein junger Anwalt für ihre Begnadigung einsetzt. Der mehr an den Klischees des Genres als an einer ernsthaften Auseinandersetzung über den (Un-)Sinn der Todesstrafe interessierte Film verschenkt durch seine indifferente politische Haltung und die überforderte Hauptdarstellerin viel von seinen aufklärerischen Möglichkeiten. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LAST DANCE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Bruce Beresford
Buch
Ron Koslow
Kamera
Peter James
Musik
Mark Isham
Schnitt
John Bloom
Darsteller
Sharon Stone (Cindy Liggett) · Rob Morrow (Rick Hayes) · Randy Quaid (Sam Burns) · Peter Gallagher (John Hayes) · Jack Thompson (Gouverneur)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Daß sich fast zeitgleich zwei Großproduktionen mit der Todesstrafe beschäftigen, legt den Gedanken nahe, daß Hollywood versucht, dem gesellschaftlichen Trend - nach neuesten Umfragen votieren 70 Prozent der Amerikaner für die Todesstrafe - gegenzusteuern. Andererseits wird man das Gefühl nicht los, daß mit "Last Dance" dem widerborstigen "Dead Man Walking" (fd 31 871) eine "familienfreundliche" Variante entgegengesetzt werden sollte.

Seit zwölf Jahren wartet die wegen Doppelmordes zum Tode verurteilte Cindy Liggett auf ihre Hinrichtung. Routinemäßig überprüft die Behörde für Gnadengesuche ihren Fall und schiebt diese Aufgabe dem jungen Anwalt Rick Hayes zu. Der kniet sich auch eifrig in die Akten hinein, wird aber gleich bei seinem ersten Besuch im Gefängnis von Cindy brüskiert: sie lehnt jede Zusammenarbeit mit ihm ab. Hayes läßt jedoch nicht locker, sucht nach Fakten, die Cindy helfen könnten. In den Prozeßakten findet er schließlich einen Hinweis darauf, daß bei der Verurteilung Cin

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren