Diebinnen

- | Deutschland 1996 | 94 Minuten

Regie: Peter Weck

Drei Frauen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn - eine Staatsanwältin, die frustrierte Frau eines Maklers und eine Spezialistin für Alarmanlagen - stehlen Beweismittel aus den Privathäusern von Gaunern, die bisher nicht überführt werden konnten. Biedere Komödie, die bekannte Handlungselemente aufgreift und dabei den Darstellerinnen jeden Handlungsspielraum nimmt, so daß sich keine Komik entwickelt. Ärgerlich ist zudem die den Frauen unterstellte Verbindung von kriminellem Potential und sexueller Frustration. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1996
Regie
Peter Weck
Buch
John Salvati · Peter Weck
Kamera
Wolfgang Treu
Musik
Christian Kolonowitz
Schnitt
Sonja Glanz
Darsteller
Christiane Hörbiger (Klara Herzog) · Jennifer Nitsch (Michaela Ritter) · Lena Stolze (Sabine Heyer) · Francis Fulton-Smith (Martin Gruber) · Peter Ehrlich (Karl Herzog)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Diskussion
Seit Peter Wecks letzter Kinofilmregie sind mehr als 20 Jahre vergangen. Damals drehte er Filme wie "Hilfe, ich liebe Zwillinge!" (fd 16 480) und "Mensch ärgere dich nicht" (fd 18 178). Stets war er ein Anhänger der leichten Unterhaltung, und sein neuestes Werk macht da keine Ausnahme - nur daß man darin kaum einen Unterschied zur gegenwärtigen deutschen Komödienfließbandproduktion erkennen kann. Die Handlung ist Kinogängern sogar schon bekannt, spätestens nämlich seit "Burning Lire" (fd 31 091). Die Unterschiede liegen in Details. Statt der damals zwei Diebinnen, die es den Reichen nehmen, um es den Bedürftigen zukommen zu lassen, sind

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