Kondom des Grauens

Komödie | Deutschland 1996 | 107 Minuten

Regie: Martin Walz

In New York verbreiten Killer-Kondome, die Männern den Penis abbeißen, Angst und Schrecken, bis ein homosexueller Kommissar dem Spuk ein Ende macht. Die Verfilmung eines Comic-Bestsellers. Die einfallslose Regie und dilettantische Schauspielerführung verstärken die dramaturgischen Ungereimtheiten des Drehbuchs, die in einem unsäglich platten Homosexuellen-Postulat gipfeln. Nur in der Hauptrolle überzeugend gespielt.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1996
Regie
Martin Walz
Buch
Ralf König · Mario Kramp · Martin Walz
Kamera
Alexander Honisch
Musik
Emil Viklicky
Schnitt
Simone Klier
Darsteller
Udo Samel (Luigi Mackeroni) · Peter Lohmeyer (Sam Hanks) · Marc Richter (Billy) · Leonard Lansink (Babette) · Iris Berben (Dr. Riffleson)
Länge
107 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; nf
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
CinePlus/MAWA/Starlight (1.54:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Filmkünstlerisch zwar eher bescheiden, brachte die erste (Real-) Verfilmung eines Ralf-König-Comics ("Der bewegte Mann", fd 30 997) aber die deutsche Komödienwelle ins Rollen. Nun lieferten Königs Comics "Das Kondom des Grauens" und "Bis auf die Knochen" wieder die Vorlage zu einem Spielfilm. Diesmal vermischt er seinen liebevoll-karikierenden Blick auf die Homosexuellenszene allerdings mit Elementen des Krimi- und Horrorfilm-Genres: In dem New Yorker Stundenhotel mit Namen "Quickie" findet die Polizei einen entmannten College-Professor bewußtlos neben einer verstörten, blutverschmierten Studentin. Obwohl Phyllis steif und fest behauptet, ein Killer-Kondom habe ihm das Geschlecht abgebissen, glaubt Kommissar Luigi Mackeroni ihr kein Wort. Erst als er sich bei Recherchen mit dem j

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