Doomsday Gun - Die Waffe des Satans

Action | Großbritannien/USA 1994 | 101 Minuten

Regie: Robert Young

Mit Billigung westlicher Geheimdienste baut ein US-Waffenexperte eine im Irak stationierte Superkanone. Ziel dieser illegalen Aktion ist, den Einfluß der iranischen Mullahs auf die Weltpolitik einzudämmen. Bald ist der Wissenschaftler zum Spielball der Mächte geworden, und sein Leben ist in Gefahr. Politthriller, der reale Hintergründe zum Zwecke seiner Actiongeschichte uminterpretiert. Zwar bemüht sich der veraltete Fernsehfilm in Ansätzen um eine differenzierte Weltsicht, scheitert jedoch an seiner politischen Naivität und der schemenhaften Zeichnung seiner Charaktere.

Filmdaten

Originaltitel
DOOMSDAY GUN
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
1994
Regie
Robert Young
Buch
Walter Bernstein · Lionel Chetwynd
Kamera
Ian Wilson
Musik
Richard Harvey
Schnitt
Tariq Anwar
Darsteller
Frank Langella (Dr. Gerald Bull) · Kevin Spacey (Jim Price) · Alan Arkin (Colonel Yossi) · Tony Goldwyn (Duvall) · Michael Kitchen (Chris Cowley)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Genre
Action | Politthriller

Heimkino

Verleih DVD
e-m-s (FF, DD2.0 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Das Gewirr aus Machtverhältnissen, kulturellen Traditionen, zwischenstaatlichen Konflikten und persönlichem Eigennutz zu einem Kampf zwischen Gut und Böse zu vereinfachen, ist charakteristisch für den Sprachgebrauch US-amerikanischer Außenpolitik. Eine ebenso plumpe wie wirksame Form der Propaganda ist es dabei, missliebige Diktator wie Saddam Hussein mit dem personifizierten Teufel gleichzusetzen. In Zeiten medialer Mobilmachung drängt sich der Verdacht auf, dass es sich bei Robert Youngs Film

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