Mikrokosmos - Das Volk der Gräser

Dokumentarfilm | Frankreich 1995 | 75 Minuten

Regie: Claude Nuridsany

Dokumentarfilm über den "Alltag" von Insekten in einem kleinen Wiesenstück irgendwo in Südfrankreich. Da die Kamera stets auf Augenhöhe mit den Tieren ist und ausnahmslos Makroaufnahmen verwendet werden, entstehen faszinierende Einblicke in eine Welt, die man zu kennen glaubt und die doch so fremd und einzigartig ist. Kein Naturfilm im herkömmlichen Sinn, sondern ein Kommentar zu einer ungeahnten Parallelwelt, der zwar manchmal Vorurteilen Vorschub leistet, durch seinen ungewohnten Blickwinkel jedoch Beachtung verdient. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
MICROCOSMOS: LE PEUPLE DE L'HERBE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1995
Regie
Claude Nuridsany · Marie Pérennou
Buch
Claude Nuridsany · Marie Pérennou
Kamera
Claude Nuridsany · Marie Pérennou · Hugues Ryffel · Thierry Machado
Musik
Bruno Coulais
Schnitt
Marie-Josèphe Yoyotte · Florence Ricard
Länge
75 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Standardausgabe von VCL und Kinowelt enthält keine erwähnenswerten Extras. Neben einem kurzen, aber sehr eindrücklichen "Making of" (etwa 20 Min.) enthält die Bonussektion der schön aufgemachten Special Edition (2 DVDs) ausführliche Interviews sämtlicher an der Dokumentation beteiligten Spezialisten (etwa 80 Min.). Die Special Edition ist mit dem Silberling 2004 ausgezeichnet.

Verleih DVD
VCL (1.66:1, DD5.1 dt.); Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 frz./dt.)
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Diskussion
Ein kurzer Blick über die Landschaft, dann taucht die Kamera ein in einen undurchdringlichen Dschungel, sucht sich ihren Weg durch Urwaldriesen, Gestrüpp und Laubwerk. Fremdartige Geräusche dringen ans Ohr: Es ist Morgen, der Tag erwacht. So könnte ein ambitionierter Dokumentarfilm anfangen, der mit den entlegensten Gefilden unserer Erde vertraut machen will, doch der "Drehort" von "Mikrokosmos" ist ein kleines Wiesenstück irgendwo in Südfrankreich, die Szenerie ist eigentlich vertraut und stellt sich doch exotisch und bizarr vor den Makroobjektiven der Kameras dar.

Die Biologen Nuridsany und Pérenn

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