Last Man Standing (1995)

Literaturverfilmung | USA 1995 | 101 Minuten

Regie: Walter Hill

In einem texanischen Ort versucht ein Revolverheld während der Prohibitionszeit, den Krieg zwischen zwei Banden zu seinem Vorteil zu nutzen. Ausgehend von Akira Kurosawas Klassiker "Yojimbo - der Leibwächter" (1960), zelebriert der Actionfilm Ausbrüche brutaler Gewalt in pseudohistorischer Kulisse, ohne je die Tiefe seines Vorbildes zu erreichen. Unangemessen in der betont ästhetisierenden Umsetzung, die die zynische Haltung des Helden so unfreiwillig zum Charakter des Films selbst werden läßt.

Filmdaten

Originaltitel
LAST MAN STANDING
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Walter Hill
Buch
Walter Hill
Kamera
Lloyd Ahern
Musik
Ry Cooder
Schnitt
Freeman Davies
Darsteller
Bruce Willis (Smith) · Bruce Dern (Sheriff Ed Galt) · Christopher Walken (Hickey) · William Sanderson (Joe Monday) · David Patrick Kelly (Doyle)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
VCL (2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Das Walter-Hill/Bruce-Willis-Vehikel "Last Man Standing" ist nicht der erste Versuch, einen Samurai-Film von Akira Kurosawa in eine Art Wildwest-Szenario zu verwandeln. Schon John Sturges' "Die glorreichen Sieben" (fd 10 015) aus dem Jahr 1960 war eine Adaption von Kurosawas Film "Die sieben Samurai" (1953, fd 10 845). Und Sergio Leone handelte sich mit seinem Italo-Western "Für eine Handvoll Dollar" (fd 13 307) 1964 eine gerichtliche Niederlage ein, weil die Story zu stark an "Yojimbo - Der Leibwächter" (1961, fd 23 508) erinnerte. Genau diesen haben sich Hill/Sarkissian nun noch einmal vorgenommen - mit dem Einverständnis des japanischen Altmeisters, wie zu lesen ist. Den asiatischen Schauplatz verlegt Hill in den texanischen Ort Jericho der Prohibitionszeit. Dort bekriegen sich entsprechend auch kei

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