DNA - Die Insel des Dr. Moreau

Science-Fiction | USA 1996 | 97 Minuten

Regie: John Frankenheimer

H.G. Wells' Roman über einen Wissenschaftler, der auf einer einsamen Pazifikinsel durch Genmanipulationen Zwitterwesen zwischen Mensch und Tier erzeugt. Mit platten religiösen Verbrämungen versehene Neuverfilmung, die wie ein Abfallprodukt von "Planet der Affen" aussieht. In jeder Hinsicht unterstes Niveau. (Videotitel: "DNA - Experiment des Wahnsinns")

Filmdaten

Originaltitel
THE ISLAND OF DR. MOREAU
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
John Frankenheimer
Buch
Richard Stanley · Ron Hutchinson
Kamera
William A. Fraker
Musik
Gary Chang
Schnitt
Paul Rubell
Darsteller
Marlon Brando (Dr. Moreau) · Val Kilmer (Montgomery) · David Thewlis (Douglas) · Fairuza Balk (Aissa) · Daniel Rigney (Hyena-Swine)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Science-Fiction | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
VCL (2.35:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Wer sich davon überzeugen will, wie aus der fantastischen Vision eines zwielichtigen Wissenschafters eine pompöse Kreuzung aus "Planet der Affen" (fd 15 470) mit "Apocalypse Now" (fd 22 192) werden kann, dem sei diese vierte Verfilmung des gleichnamigen H. G. Wells-Romans empfohlen. Andernfalls sind Freunde des fantastischen Films mit mindestens zwei der früheren Fassungen des Stoffes besser bedient. In knappen 67 Minuten spielte 1933 kein Geringerer als Charles Laughton den Dr. Moreau, der durch Genmanipulationen aus Tieren Halbmenschen macht ("Island of Lost Souls"). Er tat es mit der Virtuosität des großen Bühnenschauspielers, der jede Nuance zwischen Genialität und Wahnsinn auszukosten verstand. Nach einer billigen US-philippinischen Neuverfilmung aus dem Jahre 1959 ("Terror Is A Man") verlieh dann Burt Lancaster 1977 dem Wissenschaftler die Züge eines ernsthaften Fors

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren