Kingpin

Komödie | USA 1996 | 113 Minuten

Regie: Peter Farrelly

Ein einst talentierter, durch die Rache eines Konkurrenten gebrochener Bowlingspieler hofft, mit Hilfe eines jungen Talents aus der Gosse zu kommen. Der religiöse Hintergrund des Schützlings und die Eigenarten der Bowling-Szene sind Zielscheibe des Spottes. Ein von sinn- und zielloser Tabuüberschreitung bestimmter Film, dessen derber und rücksichtsloser Humor die zitierten Sportfilm-Standards gegen den Strich kehrt.

Filmdaten

Originaltitel
KINGPIN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Peter Farrelly · Bobby Farrelly
Buch
Barry Fanaro · Mort Nathan
Kamera
Mark Irwin
Musik
Freedy Johnston
Schnitt
Christopher Greenbury
Darsteller
Woody Harrelson (Roy Munson) · Randy Quaid (Ishmael) · Vanessa Angel (Claudia) · Bill Murray (Ernie McCracken) · Lin Shayne (Vermieterin Mrs. Dumars)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie

Diskussion
Roy Munson war als Kind ein begnadetes Bowlingtalent, als junger Mann ein gefeierter Champion und der Stolz seines Vaters. Bei der vom Fußhygiene-Unternehmen Odor-Eaters gesponserten Meisterschaft schlägt Roy auch Ernie McCracken; dessen Rache stoppt jedoch unwiderruflich die junge Karriere. Es ist das typische Drama eines zu schwachen Siegers: Roy könnte alles gewinnen, verliert aber wegen eines dummen Fehlers seine Bowling-Hand. Die Verstümmelung bringt ihn ins Elend, die Hakenprothese zerschlägt zusätzlich einiges Glas, auch die kosmetische Gummihand bietet Anlaß zu derben Scherzen. Der Name Munson entwickelt sich zum Synonym für Verlierer. An einem typisch miesen Tag, 17 Jahre nach Verlust seiner Hand, entdeckt Roy in der Provinz ei

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