Biopic | USA 1996 | 106 Minuten

Regie: Julian Schnabel

Porträt des New Yorker Künstlers Jean-Michael Basquiat (1960-1988), der in den 80er Jahren vom unbekannten Graffiti-Sprayer zum gefeierten Star der Kunstszene aufstieg. Ohne sonderlich tief zu loten, stellt der Film den Künstler und sein Umfeld vor und zeigt sich besonders an der dunklen Seite des Genies interessiert, dessen Beweggründe nie kritisch hinterfragt werden. Ein filmisches Denkmal für Kenner der zeitgenössischen Kunst, den vielen anderen wird sich der Film kaum erschließen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BASQUIAT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Julian Schnabel
Buch
Julian Schnabel
Kamera
Ron Fortunato
Musik
John Cale · Julian Schnabel
Schnitt
Michael Berenbaum
Darsteller
Jeffrey Wright (Jean-Michel Basquiat) · Claire Forlani (Gina Cardianle) · David Bowie (Andy Warhol) · Dennis Hopper (Bruno Bischofberger) · Gary Oldman (Albert Milo)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic

Heimkino

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl., DD2.0 dt.)
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Diskussion
Ein kleiner schwarzer Junge besucht an der Hand seiner Mutter das "Museum of Modern Art". Der Anblick von Picassos Gemälde "Guernica" rührt ihn wie eine religiöse Erleuchtung. Mit einem Mal weiß er, er kann, will ebenso unvergängliche Kunstwerke schaffen.

Als Anfang der 80er Jahre in New York wüste Graffitis auftauchen, Sprayereien mit enigmatischen Wortfetzen, signiert mit dem Künstlernamen SAMO, nimmt zunächst niemand diese Straßenkunst unter vielen anderen zur Kenntnis. Jean-Michel Basquiat, der Urheber dieser Graffitis, Sohn eines haitianischen Vaters und einer Mutter aus Puerto Rico, schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben, verkauft hier und da handgemalte Postkarten, glaubt an seine große Chance, weiß jedoch längst noch nicht, wie diese aussehen könnte. Frechheit und ein kleiner Geniestreich ebnen schließlich den Weg. Eines Tages gelingt es Basquiat, Andy Warhol, der längst seinen künstlerischen Zenit überschritten hat, doch die New Yorker Kunstszene nach wie vor beherrscht, eine seiner Karten zu verkaufen. Über Warhol kommt er in Kont

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