Die Grasharfe

Drama | USA 1996 | 103 Minuten

Regie: Charles Matthau

Rückblickend erzählt ein alter Mann von seiner Jugend, die er im Haus seiner beiden sehr verschiedenen Tanten verlebte. Vor seinem geistigen Auge spielt sich noch einmal der Konflikt zwischen Ordnungssinn und Gewinnstreben auf der einen, Liebe, Wärme und Fantasie auf der anderen Seite ab. Als die herzensgute Tante stirbt, verläßt er das Haus. Werkgetreue Adaption des Romans von Truman Capote, die jedoch nicht deren poetische Leichtigkeit beibehält, sondern in sentimentale Bedeutungsschwere abgleitet. So wird die schlichte Erzählung durch süßliche Musik, rosige Farben und postkartenschöne Bilder verwässert und zum schwülstigen "Bildungsroman". - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE GRASS HARP
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Charles Matthau
Buch
Stirling Silliphant · Kirk Ellis
Kamera
John A. Alonzo
Musik
Patrick Williams
Schnitt
Sidney Levin · C. Timothy O'Meara
Darsteller
Piper Laurie (Dolly Talbo) · Sissy Spacek (Verena Talbo) · Walter Matthau (Judge Charlie Cool) · Edward Furlong (Collin Fenwick) · Nell Carter (Catherine Creek)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Diskussion
Rückblickend erzählt Collin Fenwick aus der Jugend, die er im Haus seiner Tanten verbringt - zwei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein könnten: Verena Talbo, herrisch, besitzgierig und geschäftstüchtig, die ältere Dolly dagegen sensibel, voller Liebe zu Mensch und Natur. Auf Spaziergängen sammeln Dolly, die schwarze Hausangestellte Catherine und der junge C

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