Der stille Don

Melodram | UdSSR 1957/58 | 327 Minuten

Regie: Sergej Gerassimow

Dreiteiliges russisches Epos aus den Jahren 1957/58 über das Schicksal eines Kosaken, seine Liebe zu zwei Frauen und seine Selbstbehauptung in den Wirren der Oktoberrevolution. Der stilistisch zwischen Melodram (1. und 3. Teil) und papiernem  Polit-Pathos (2.Teil) schwankende Film ist historisch vor allem deshalb bemerkenswert, weil er die Geschichte individueller und kollektiver Leidenschaften dazu nutzt, das Recht des einzelnen auf eine private Existenz durchscheinen zu lassen. Der mit gewaltigem Aufwand in Szene gesetzte Sechsstundenfilm überzeugt am meisten in den vorzüglich gestalteten dialoglosen Außenaufnahmen. Nur der erste Teil der - von der DEFA synchronisierten - Trilogie gelangte ins westdeutsche Kino; die ARD zeigte auch Teil 2 und 3. Eine erste Verfilmung des Romans inszenierten 1930 Olga Preobraschenskaja und Iwan Prawow. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TICHIJ DON
Produktionsland
UdSSR
Produktionsjahr
1957/58
Produktionsfirma
Gorki-Studio
Regie
Sergej Gerassimow
Buch
Sergej Gerassimow
Kamera
Wladimir Rapoport
Musik
Juri Lewitin
Darsteller
Pjotr Glebow (Grigori Melechow) · Sinaida Kirijenko (Natalja) · Alexander Blagowessow (Stepan) · Elina Bystrizkaja (Axinja) · Daniil Iltschenko (Pantelei Melechow)
Länge
327 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogische Empfehlung
- Ab 16.
Genre
Melodram | Monumentalfilm | Literaturverfilmung
Externe Links
IMDb | TMDB

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