Pier Paolo Pasolini

Regie | Buch | Kamera | Musik | Schnitt | Darsteller | Vorlage
Geboren 05.03.1922 in Bologna

Berlin 1971: Sonderpreis der Jury ("Silberner Bär")
Berlin 1972: Großer Preis ("Goldener Bär")
Cannes 1974: Spezialpreis
Venedig 1964: 1. Sonderpreis

29 Filme gefunden

Die 120 Tage von Sodom

Italien/Frankreich 1975
R: Pier Paolo Pasolini

In der Republik von Salo, dem letzten Refugium italienischer Faschisten kurz vor dem Ende der Mussolini-Herrschaft, inszeniert eine Gruppe sadistischer Großbürger terroristische Grausamkeitsrituale: Junge Männer und Frauen werden als Lust- und Folterobjekte mißbraucht und erniedrigt, schließlich in einer perversen Orgie zu Tode gequält...

Erotische Geschichten aus 1001 Nacht

Italien/Frankreich 1974
R: Pier Paolo Pasolini

Letzter Teil von Pasolinis "Trilogie des Lebens" (nach "Decamerone" und "Pasolinis tolldreiste Geschichten")...

Decameron

Italien/Frankreich 1971
R: Pier Paolo Pasolini

Acht Episoden aus Boccaccios spätmittelalterlicher Novellensammlung, zu einem bunten, bewußt anspruchslos gehaltenen und auf filmische Finessen verzichtenden Bilderbogen aneinandergereiht...

Pasolinis tolldreiste Geschichten

Italien/Frankreich 1971
R: Pier Paolo Pasolini

Im zweiten Teil seiner "Trilogie des Lebens" (nach "Decameron" und vor "Erotische Geschichten aus 1001 Nacht") stellt Pier Paolo Pasolini frei nach Chaucers mittelalterlicher Novellensammlung derb-komische Erotikepisoden zu einem leicht konsumierbaren, filmisch wenig anspruchsvollen Kaleidoskop fröhlicher Frivolitäten zusammen...

Ostia

Italien 1970
R: Sergio Citti

Zwei Brüder aus dem römischen Subproletariat nehmen eine Fremde bei sich auf, die nach längerem friedlichen Zusammenleben unvermittelt Anlaß zum Brudermord wird...

Medea (1969)

Italien/Frankreich 1969
R: Pier Paolo Pasolini

Die der antiken Sage entlehnte Geschichte der Medea, die als verstoßene Gattin fürchterliche Rache übt, interpretiert als Tragödie des Menschen zwischen barbarisch-sakraler und zivilisiert-rationalistischer Kultur...

Skizzen für eine afrikanische Orestie

Italien 1969
R: Pier Paolo Pasolini

Im Stil eines filmischen Notizbuchs unternimmt Pasolini den Versuch, den Stoff der griechischen Tragödie "Orestie" ins moderne Afrika zu verlegen, weil er zwischen ihm und dem Schicksal Afrikas im Blick auf die Entwicklung zu Demokratie und vernunftbestimmtem Handeln Parallelen sieht...

Der Schweinestall

Italien/Frankreich 1969
R: Pier Paolo Pasolini

In zwei ineinander verflochtenen Episoden erzählt Pasolini die Geschichte zweier junger Männer, die aus ihren gesellschaftlichen Verhältnissen ausbrechen, am Ende jedoch auf makabre Weise scheitern: Der eine verfällt in einer wüstenhaften Landschaft dem Kannibalismus und wird zur Strafe selbst den Tieren zum Fraß vorgeworfen; der andere hegt eine Zuneigung zu Schweinen und endet als deren Opfer...

Teorema - Geometrie der Liebe

Italien 1968
R: Pier Paolo Pasolini

In die Familie eines reichen italienischen Fabrikanten kommt ein Gast, dessen eigenartigem Wesen alle verfallen...

Liebe und Zorn

Italien/Frankreich 1968
R: Carlo Lizzani

Fünf Episoden über den Zusammenprall christlicher Prinzipien und säkularer Wirklichkeit in der modernen Gesellschaft (ursprünglicher Titel: "Evangelium 1970"), inszeniert von bedeutenden Regisseuren aus Italien und Frankreich...

Edipo Re - Bett der Gewalt

Italien/Marokko 1967
R: Pier Paolo Pasolini

Die Tragödie des Ödipus, der unwissend seinen Vater tötet, die Mutter zur Frau nimmt und nicht ruht, bis diese unbewußte Schuld ans Licht gebracht und gesühnt ist, in einer modernen Verfilmung: Von Sophokles ist nur die reine Handlung, kein einziges Textwort übernommen...

Hexen von heute

Italien 1966
R: Luchino Visconti

Episodenfilm mit Silvana Mangano, die mit beachtlicher Wandlungsfähigkeit fünf unterschiedliche Frauentypen verkörpert: von der unterkühlten Lady bis zur temperamentvollen Sizilianerin...

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