Mein wunderbares West-Berlin

Mein wunderbares West-Berlin

Das West-Berlin der 1960er-Jahre galt als Zufluchtsort für Homosexuelle. Aus der Konfrontation mit der repressiven Gesellschaft formierte sich ab den 1970er-Jahren ein schwules Selbstbewusstsein, bis die Krankheit AIDS die neue Freiheit erschütterte. Der kluge, gesellschaftspolitisch ambitionierte Dokumentarfilm zeichnet eine Chronik des schwulen Lebens in West-Berlin bis zum Mauerfall nach, befragt Protagonisten aus jener Zeit und verbindet ihre Erzählungen mit teils unveröffentlichtem Archivmaterial. Ohne nostalgische oder kulturpessimistische Töne leistet er damit einen wertvollen Beitrag zur queeren Geschichtsschreibung. - Sehenswert ab 16.