Zwischen Stamm und Seele
Seit dem Gewinn des „Goldenen Bären“ für „Körper und Seele“ (2017) steht die ungarische Filmemacherin Ildikó Enyedi wieder im Fokus der medialen Öffentlichkeit. In den Jahren nach ihrem furiosen Debüt „Mein 20. Jahrhundert“ (1988) war es recht still um die eigensinnige Regisseurin geworden. Nun startet ihr neues Drama „Silent Friend“, das auf drei Zeitebenen spielt und das Verhältnis zwischen Menschen und der Natur sehr spielerisch verhandelt.
Von Jörg Taszman