Die 69. Berlinale

„Synonymes“ gewinnt „Goldenen Bären“

Ein Israeli landet in Paris und will Franzose werden. Schnell und ohne Umwege. Doch die Vergangenheit, seine Herkunft und Prägung lassen sich nicht einfach abstreifen. In dem verblüffenden Versuch einer Assimilation, ersonnen und inszeniert von dem israelischen Regisseur Nadav Lapid, erkannte die Jury bei der „Berlinale“ ihren Siegerfilm – Migration aus der Perspektive eines Ankommenden. Ein kluge Entscheidung.

Von Jens Hinrichsen


Sehenswert im Kino

Frühes Versprechen

Frankreich 2017 | R: Eric Barbier | Mit: Pierre Niney

Rafiki

Kenia 2018 | R: Wanuri Kahiu | Mit: Samantha Mugatsia

The Favourite - Intrigen und Irrsinn

Großbritannien 2018 | R: Yorgos Lanthimos | Mit: Olivia Colman

Lexikon des internationalen Films

Tatort - Murot und das Murmeltier

Eine Vorab-Kritik zum "Tatort" heute abend, Sonntag, 17. Februar (20.15 Uhr, Das Erste). Ulrich Tukur alias Felix Murot gerät darin in eine Zeitschleife: Die Ereignisse, die ihm morgens bei einem Banküberfall widerfahren, begegnen ihm fortan ständig wieder. Die Regie der formal äußerst reizvollen Krimi-Variation stammt von Dietrich Brüggemann.
Benedikt Erlingsson

Die meisten weisen Menschen, die ich kenne, haben auch einen großen Sinn für Humor. Das ist ein Paradox, das mir beim Erzählen sehr gefällt. Es öffnet Herzen.

TV | Mediatheken aktuell

DVD | BD | Streaming Tipps

Filmdienst Newsletter abonnieren

Erhalten Sie wöchentlich Empfehlungen, Kino-Neustarts und Interessantes aus der Filmkultur.

auch interessant

Yuli

Spanien/Großbritannien/Deutschland/Kuba 2018
R: Icíar Bollaín
Mit: Carlos Acosta