Berlinale 2020: Zwischenbericht

Franz heißt jetzt Francis

Auf der Zielgeraden der „Berlinale“ haben im Wettbewerb zwei Filmprojekte für Aufsehen gesorgt. Der als Teil eines Mammut-Kunstprojekts realisierte russische Film „DAU. Natasha“ ist eine unbequeme Sehherausforderung, aber nicht der von manchen Medien kolportierte Skandal. Die Döblin-Modernisierung „Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani, die die Hauptfigur Franz Biberkopf vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise neu deutet, empfiehlt sich derweil für Auszeichnungen.

Von Marius Nobach

Sehenswert im Kino

Just Mercy

USA 2019 | R: Destin Daniel Cretton | Mit: Michael B. Jordan

Plötzlich Heimweh

Schweiz 2019 | R: Yu Hao

Cronofobia

Schweiz 2018 | R: Francesco Rizzi | Mit: Vinicio Marchioni

Lexikon des internationalen Films

Berlinale Special: „Last and First Men“

Jóhann Jóhannssons audiovisuelle Elegie „Last and First Men“ über das Ende der Menschheit & brachial-architektonische Erinnerungsmonumente in Ex-Jugoslawien feiert posthum auf der Berlinale Weltpremiere und kommt ab Freitag, 28.2., auch ins Heimkino.

Bruno Dumont

Durch Kunst kann man über die eigene Existenz meditieren, lachen, nachdenken oder weinen. Sie erhöht das Bewusstsein, die Wachheit gegenüber dem Leben. Wenn man aus dem Kino kommt, ist man klarsichtiger.

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Systemsprenger

  • Seit 27.2. auf DVD/BD: Ein furioses Spielfilmdebüt über ein Mädchen, das sich radikal allen Verhaltensnormen verweigert.

Der schwarze Diamant

  • Seit 30.1. bei Netflix: Der neue Film des Regie-Gespanns Ben & Joshua Safdie: Adam Sandler stürzt sich als New Yorker Juwelier durch seine Spielsucht und krumme Geschäfte ins Chaos

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1917

USA/Großbritannien 2019
R: Sam Mendes
Mit: Dean-Charles Chapman