Die österreichische Filmemacherin
und Videokünstlerin Friederike Pezold, die auch unter dem Pseudonym pezoldo
arbeitet, wurde ab den 1970er-Jahren mit ihren kompromisslosen Filmen bekannt.
In den letzten Jahren kommt es zu einer neuen Würdigung ihrer Arbeiten. Nach
wie vor beeindruckt, wie sie mit den Mitteln von Film und Video gegen
fremdbestimmtes Schauen aufbegehrt.
Sollte man noch nie
von der Filmemacherin und Videokünstlerin Friederike Pezold
gehört haben, die auch unter dem genderneutralen Pseudonym pezoldo firmiert,
liegt das womöglich daran, dass die Künstlerin das auch gar nicht wollte. Die
1945 in Wien geborene Österreicherin hatte in den 1970er- und 1980er-Jahren
zahlreiche internationale Ausstellungen, von der Documenta und der Biennale in
Venedig über das MoMA und die Tate Modern bis hin zum Centre Pompidou, zog sich
mit der Zeit jedoch konsequent aus dem Kunstbetrieb zurück. Oder eher noch: sie
verweigerte sich ihm hartnäckig. Mittlerweile scheut sie jede Öffentlichkeit.