Filmklassiker

Filmklassiker: „Asphalt-Cowboy“

John Schlesingers „Asphalt-Cowboy“ (1969) ist eine Art Initiationsfilm für die „New Hollywood“-Ära, der sich durch sensible Menschenbeobachtung auszeichnete. Seine Antihelden, ein naiver Möchtegern-Gigolo im Cowboy-Outfit und ein schwerkranker Kleinganove, wurden zu Sinnbildern für den Aufbruch im amerikanischen Kino.

Von Jennifer Borrmann

Tanz in die Freiheit

Irland im Sommer 1936. Die Rückkehr ihres Bruders fördert im Zusammenleben von fünf Schwestern auf einem abgelegenen Hof Spannungen zu Tage, die durch den Besuch des Liebhabers einer der Frauen noch verstärkt werden. Eine bemerkenswerte Theateradaption (1997) u.a. mit Meryl Streep, Michael Gambon und Rhys Ifans.

Filmklassiker: Sindbads siebente Reise

Der quicklebendige Abenteuerfilm von Nathan Juran aus dem Jahre 1958 machte den Stop-Motion-Pionier Ray Harryhausen weltberühmt. Die restaurierte Fassung des Films ist jetzt erstmals auf BD erschienen.

Von Simon Hauck

Filmklassiker: Jenseits von Golzow

„Der Mensch muss begreifbar werden“: Barbara und Winfried Junges wenig bekannte DEFA-Dokumentarfilmarbeiten jenseits des „Golzow“-Projekts sind in einer digital restaurierten Auswahl als Doppel-DVD erschienen. Die zwischen 1964 und 1990 gedrehten Filme erlauben aufschlussreiche Zeitreisen „in ein Land vor unserer Zeit“, deren eigenwillige Schönheit und verkannter Reichtum auf eine Entdeckung warten.

Von Simon Hauck

Fassbinder: Eine Wiederbegegnung mit zwei Filmen

So radikal persönlich wie Rainer Werner Fassbinder inszenierte sich als Filmemacher und als öffentliche Person kein anderer Vertreter des „Neuen Deutschen Films“, was auch in zwei besonders abgründigen Werken seinen Ausdruck findet: „In einem Jahr mit 13 Monden“ & „Die dritte Generation“. Beide liegen digital restauriert auf DVD/BD vor.

Von Simon Hauck

Filmklassiker: Nicholas Nickleby

2002 lieferte Regisseur Douglas McGrath eine im besten Sinn "altmodische" Adaption von Charles Dickens' gleichnamigem Roman ganz im Kolorit des 19. Jahrhunderts und versammelte dafür ein hinreißendes All-Star-Ensemble, zu dem u.a. Charlie Hunnam, Anne Hathaway, Christopher Plummer, Timothy Spall und Jim Broadbent gehören.

Filmklassiker: César und Rosalie

François Truffaut bezeichnete den Filmemacher Claude Sautet als „französischsten aller Regisseure“. Seinen eigenen Stil fand Sautet in den 1970er-Jahren mit Beziehungsdramen rund um Liebesirrungen und -wirrungen der französischen Bourgeoisie. Eines der Hauptwerke jener Zeit ist „César und Rosalie“ mit Romy Schneider.

Filmklassiker: Die Wikinger

Die wilden Nordmänner im Spiegel von Hollywoods Ausstattungskino der 1950er Jahre: Richard Fleischers Abenteuerfilm mit Kirk Douglas und Tony Curtis war ein für die damalige Zeit erstaunlich brachiales Spektakel. Nun ist er brillant restauriert als Blu-ray und DVD neu erschienen.

Filmklassiker: Der Gang in die Nacht

Friedrich Wilhelm Murnau, einer der bedeutendsten Regisseure des deutschen Stummfilmkinos, verwickelt seine Figuren in „Der Gang in die Nacht“ in einen tragischen Liebesreigen. Das unruhige Innenleben der Menschen wird dabei durch Landschaftsaufnahmen und die Beobachtung von Naturphänomenen nach außen gekehrt. Ein Melodrama der Blicke und des Sich-Verguckens.

Von Ulrich Kriest

Filmklassiker: Das Testament des Dr. Mabuse

1933 geriet Deutschlands bekanntester Regisseur Fritz Lang in Konflikt mit der Nazi-Regierung. Sein Psychothriller „Das Testament des Dr. Mabuse“ über einen despotischen Verbrecher, der mit Manipulationen ein Terror-Regime errichten will, war leicht als Zeitkritik zu verstehen. Langs letzter Film vor seiner Emigration war aber auch ein technisches Großunternehmen, wie in einer neuen DVD-Edition des Films zu erfahren ist.

Von Jörg Gerle

Filmklassiker: „Kosmische Reise“

Mutige Bewohner der Sowjetunion reisen von einem futuristischen Moskau aus ins All und betreten als erste Menschen den Mond. Der schauprächtige und ungebrochen optimistische Weltraum-Abenteuer-Stummfilm „Kosmische Reise“ (1936) mit für die damalige Zeit erstaunlichen Tricks ist mit viel informativem Begleitmaterial jetzt neu in der „Edition Filmmuseum“ erschienen.

Von Ralf Schenk