Festivals

Bilderfallen: Rückblick aufs Internationale Frauenfilmfestival

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln fand dieses Jahr unter neuer künstlerischer Leitung in Dortmund statt: Maxa Zoller präsentierte unter dem Titel „Bilderfallen: Täuschung, Tarnung, Maskerade“ einen ebenso herausfordernden wie faszinierenden Jahrgang.

Die Woche der Kritik: Eine Rückschau

Dissens als Chance: Die parallel zur „Berlinale“ veranstaltete Woche der Kritik befasste sich in diesem Jahr mit dem Sinn und den Methoden einer „Kultur der Kritik“. Zum Auftakt ging es in einer Konferenz um Christoph Schlingensief; bei den folgenden Abenden aus Filmvorführungen und Diskussionen war unter anderem der Regisseur Albert Serra zu Gast.

Von Silvia Bahl

Berlinale 2019: Lucas Barwenczik über "Heimat ist ein Raum aus Zeit"

Als „eindrücklichen, klarsichtigen und wahrhaftig großen Film“ würdigte die Caligari-Jury das 218-Minuten-Werk von Thomas Heise, in dem der Dokumentarist den vielfältigen Spuren seiner Familie im 20. Jahrhundert nachspürt. Der Filmkritiker Lucas Barwenczik war Mitglieder der Jury. In dem Text geht er der eigenwilligen Kombination von leeren Landschaftsbildern und den Dokumenten bedrängten Lebens nach.


Von Lucas Barwenczik

Berlinale 2019: Eine Bilanz

Emotional und optimistisch präsentierten sich die Filmfestspiele in Berlin im letzten Jahr unter „Berlinale“-Direktor Dieter Kosslick. Der allgemeine Hang zur Harmonie fiel 2019 auch im Wettbewerb auf, wo sich viele anspruchsvolle und herausragende Filme fanden. Die Preisverleihung geriet zur Feierstunde für den Festivalchef, die sich auch in den Auszeichnungen niederschlug. Eine Bilanz der „Berlinale“ 2019.

Von Marius Nobach

Berlinale 2019: „Synonymes“ gewinnt „Goldenen Bären“

Ein Israeli landet in Paris und will Franzose werden. Schnell und ohne Umwege. Doch die Vergangenheit, seine Herkunft und Prägung lassen sich nicht einfach abstreifen. In dem verblüffenden Versuch einer Assimilation, ersonnen und inszeniert von dem israelischen Regisseur Nadav Lapid, erkannte die Jury bei der „Berlinale“ ihren Siegerfilm – Migration aus der Perspektive eines Ankommenden. Ein kluge Entscheidung.

Von Jens Hinrichsen


Berlinale 2019: Preise der Ökumenischen Jury

Klares Votum der Ökumenischen Jury bei der "Berlinale": Die Jury würdigte mit "God Exists, Her Name Is Petrunya" von Teona Strugar Mitevska ein Zeichen des Aufbruchs gegen patriarchale Strukturen, hier sogar innerhalb einer religiösen Sphäre, der orthodoxen Kirche. Auch mit den Preisen aus dem Nebenreihen Panorama und Forum ehrt die Jury Filme mit eindeutig politischen Themen.


Berlinale 2019: „Internationales Forum des jungen Films“

„Risiko statt Perfektion“ : Unter diesem Motto stand das „Forum“ im Rahmen der 69. „Berlinale“. Heraus ragten einige Werke, die auf die Arbeit mit Archivmaterial setzten, um mittels der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit den Blick für Gegenwart und Zukunft zu schärfen.

Von Margarete Wach

Berlinale 2019: Caligari-Preis für Thomas Heise

Der 34. Caligari-Filmpreis geht an Thomas Heise für seinen Film „Heimat ist ein Raum aus Zeit“, eine 218-minütige Reflexion der Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand sorgfältig ausgewählter Fragmente seines eigenen Familienarchivs, das die Spuren der Biografien von vier Generationen enthält.

Berlinale 2019: Der Wettbewerb - Ein Resümee

Der Wettbewerb der 69. „Berlinale“ ist kämpferisch. Auch in der zweiten Hälfte präsentierte er Figuren, die sich im Clinch gegen übergeordnete Systeme aufreiben. Als Highlights mit potenziellen „Bären“-Chancen entpuppten sich vor allem Dramen, in denen sich gesellschaftliche Entwicklungen und individuelle Schicksale vermengen.

Von Marius Nobach