Themen

Blochin - Das letzte Kapitel

Das ZDF zeigt am 5.8. ein verspätetes Finale von Matthias Glasners Krimiserie um den Berliner Kriminalkommissar Blochin (Jürgen Vogel) und seine fatalen Verstrickungen in kriminelle Machenschaften, die internationale Dimensionen annehmen. "Das letzte Kapitel" spielt zwei Jahre nach der Handlung der ersten fünf Folgen.

Die Lebendigkeit eines toten Mediums

Der Filmhistoriker Lars Henrik Gass erklärt in seinem neuen Buch „Filmgeschichte als Kinogeschichte“ das Kino für tot. In seinem Rückblick auf die Entwicklung des Kinos zeichnet er nach, wie diesem der Film allmählich abhandenkommt, sodass es seine ursprüngliche Funktion verliert.

Von Patrick Holzapfel

Cinema Jahrbuch #64: Qualität

Wann ist ein Film gut? Die aktuelle Ausgabe des Schweizer Filmperiodikums "Cinema" beschäftigt sich mit „Qualität“. Das 1955 gegründete Jahrbuch, die älteste (Deutsch-)Schweizer „Filmzeitschrift“, ist in mehrfacher Hinsicht ein Unikum.

Von Irene Genhart

Tempo! Tempo! Tempo!

Die Liaison zwischen Bauhaus und Film ist vielfältig. Neben Walter Ruttmanns „Lichtspielen“ und anderen avantgardistischen Experimenten nutzte das Bauhaus, dessen Gründung sich 2019 zum 100. Mal jährt, das Medium Film, um das Neue Bauen zu dokumentieren und zu propagieren. In den 1920er-Jahren hielten Bauhaus-Möbel überdies Einzug in Spielfilme.

Ein Überblick von Kristina Jaspers

Aus die Maus. Fernsehen als Museum

Der Niedergang des Fernsehens scheint selbst für die Sender eine ausgemachte Sache zu sein. Entsprechend hektisch kämpfen sie um ihre Fortexistenz als Mediatheken. Aber bitte nur als Museum, fordert Lars Henrik Gass. Denn "das Fernsehen hat seinen historischen Auftrag erfüllt“. Es genüge, wenn es fortan seine eigene Geschichte am Leben erhalte.

Hans Menasse. The Austrian Boy

Nach dem Krieg kehrte Hans Menasse, der Vater von Robert und Eva Menasse, nach Wien zurück und betreute bei der UIP ein halbes Jahrhundert lang Hollywood-Stars während ihrer Besuche anlässlich von Filmpremieren. Über seine Begegnungen und Widerfahrnissen erzählt er in einer spannenden Biografie, die im Böhlau Verlag erschienen ist.

Von Ralf Schenk


Ein großer Schritt

Seit Georges Méliès „Die Reise zum Mond“ (1902) haben Filmemacher den Flug zum Erdtrabanten vorweggenommen. Als vor 50 Jahren die Apollo-11-Fähre auf dem Mond aufsetzte, war das lunare Projekt keine Science Fiction mehr. Eine Chronologie filmischer Mondmissionen zwischen Euphorie und Ernüchterung.

Von Jens Hinrichsen

"Apocalypse Now" - Final Cut

Am 15. Juli als Kino-Event auf der großen Leinwand: Eine neuerlich umgeschnittene und gegenüber der „Redux“-Fassung von 2001 um 19 Minuten gekürzte Fassung von Francis Ford Coppolas mythenumrankten Vietnamdrama „Apocalypse Now“(1976-79).

Klassiker des ungarischen Films

Der Schüren Verlag setzt die Reihe mit Klassikern des osteuropäischen Kinos fort. Ein Lesebuch zum ungarischen Film versammelt 25 Filme in ansprechenden Einzelanalysen, die von Belá Baloghs „Tiefland“ (1920) bis zu „Sauls Sohn“ (2015) von Lásló Nemes ein weites Spektrum abdecken.

Von Ralf Schenk

Harte Filme, bewegte Zeiten

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) feiert 2019 ihr 70-jähriges Bestehen. Und steht einmal mehr vor enormen Herausforderungen. Die grenzenlose Verfügbarkeit von Filmen im Internet ist mit dem Gedanken des Jugendschutzes kaum zu vereinbaren. Aber die FSK hat schon manche unlösbare Aufgabe gemeistert.

Ein Blick zurück nach vorn von Joachim von Gottberg