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Frauen-Filmfestival Dortmund+Köln startet

Das Internationale Frauen* Film Fest Dortmund+Köln (IFFF) findet 2021 vom 15. bis 20. Juni statt. Das renommierte Festival für Werke von Filmemacherinnen zeigt 70 Filme plus das Rahmenprogramm in einer Online-Ausgabe; durch die veränderte Pandemie-Lage können kurzfristig auch einige Vorstellungen im Dortmunder Kino Schauburg stattfinden.

Filmliteratur: „100 Facts about Babelsberg“

In diesem Jahr feiert das Filmmuseum Potsdam sein 40-jähriges Jubiläum; in heutiger Gestalt wurde die Institution 1981 in der Nähe des Studios Babelsberg eröffnet. Der neu erschienene Reiseführer „100 Facts about Babelsberg“ von Sebastian Stielke erinnert an die wechselhafte Geschichte der Filmproduktion in Potsdam und macht wichtige Ereignisse und Personen aus der mehr als hundertjährigen Geschichte des Produktionsstandortes anschaulich.

Von Josef Nagel

"Berlinale": Nicht das Ende, sondern der Anfang

Am 13. Juni richtet die 71. „Berlinale“ ihre Preisgala auf der Museumsinsel aus. Verkündet worden waren die Preisträger der internationalen Jurys bereits im März, durch die Corona-Einschränkungen konnten die „Bären“ jedoch damals nicht überreicht werden. Nun schließt sich mit der Verleihung des „Goldenen Bären“ an den bissig-satirischen Film „Bad Luck Banging or Loony Porn“ von Radu Jude der Kreis.

Von Felicitas Kleiner

Caligari Filmpreis 2021: Der Fluss der Bilder

Mit dem „Caligari Filmpreis“ wird seit 1986 ein herausragender Film im „Internationalen Forum des jungen Films“ der „Berlinale“ geehrt. Der Preis geht 2021 an den chinesischen Film „A River Runs, Turns, Erases, Replaces“ von Shengze Zhu. Das elegisch-vielschichtige Porträt der chinesischen Stadt Wuhan entwirft ein Bild der Metropolie jenseits der Nachrichtenbilder im Bann von Covid-19 und mit vielen Leerstellen, die die Pandemie hinterlassen hat.

Von Wolfgang Hamdorf

"Berlinale": Die Rückkehr des Roten Teppichs

Am 9. Juni beginnt das sogenannte „Sommer Special“ der 71. „Berlinale“, bei dem die Festivalfilme in Open-Air-Aufführungen endlich auch fürs Publikum zugänglich sind. Trotz aller Einschränkungen spricht viel für einen erfolgreichen Ablauf des zweiten „Berlinale“-Teils.

Von Marius Nobach

Cannes will’s wissen

Mit einem kompromisslosen Bekenntnis zum Kino als dem einzigen Ort wahrer Filmkunst will das 74. Cannes Festival (6.-17. Juli) der siebenten Kunst zu einer glanzvollen Rückkehr verhelfen. Das von Thierry Frémaux und Pierre Lescure im UGC Normandie Cinema in Paris präsentierte Programm umfasst 64 Filme und eine neue „Cannes Premiere“-Reihe. Präsident der Jury ist der US-Regisseur Spike Lee.

Von Josef Lederle

Filmmuseen wieder geöffnet

Nach dem Corona-Lockdown sind die deutschen Filmmuseum nun wieder zugänglich. In Frankfurt am Main lockt die Last-Minute-Chance, die Ausstellung „Sound of Disney“ zu sehen, und die Aussicht auf eine Schau zum Katastrophenfilm im Juli; in Potsdam feiert man 40-jähriges Jubiläum, die Deutsche Kinemathek in Berlin würdigt Kostümbildnerin Barbara Baum, und in Düsseldorf geht es ums Werk von Christoph Schlingensief.

Kinotipp: „A Black Jesus“

Der Dokumentarfilm „A Black Jesus“ von Luca Lucchesi (jetzt als VoD) ist neuer „Kinotipp der Katholischen Filmkritik“. In großzügigen Cinemascope-Aufnahmen schildert der Film den schwierigen Alltag einiger Migranten in einem Auffanglager der sizilianischen Kleinstadt Siculiana. Der Ort ist die Heimat des Regisseurs Luca Lucchesi, der zwei Jahren lang intensiv in der Gemeinde recherchiert und gedreht hat. Immer wieder sind die Flüchtlinge mit Vorurteilen und Anfeindungen konfrontiert, während sie auf eine Entscheidung des Gerichts über ihren Asylantrag warten.

Nippon Connection Filmfestival 2021: Familiär wie nie

Vom 1. bis 6. Juni 2021 findet das Festival für japanisches Kino, die „Nippon Connection“, wieder komplett online statt. Die Organisatoren bieten dem Zuschauer neben einer Auswahl von rund 80 Kurz- und Langfilmen auch ein umfangreiches Kulturprogramm im digitalen Raum.