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Umstrittene „Monster“-Serie kehrt auf Netflix zurück

Mit seiner Miniserien-Reihe „Monster“ hat der Streamingdienst Netflix sich in den letzten Jahren ein erfolgreiches, aber auch äußerst umstrittenes Zugpferd geschaffen. Im Zentrum der Staffeln stehen jeweils berüchtigte Mordfälle aus der jüngeren US-Geschichte, als titelgebende „Monster“ fungierten bislang Jeffrey Dahmer, die Brüder Lyle und Erik Menendez sowie Ed Gein. Mit der vierten Staffel wendet sich die Serie nun Lizzie Borden zu und präsentiert einmal mehr eine stark fiktionalisierte, spekulative Sicht auf die mutmaßliche Axtmörderin – fragwürdiges Marketing inklusive.

Von Felix Knorr

Neuer Kinotipp: „Gentle Monster“

In dem Drama „Gentle Monster“ erlebt eine erfolgreiche Pianistin, die in einer glücklichen Beziehung mit Mann und Sohn lebt, einen Albtraum. Als ihr Partner verhaftet wird, weil ihm Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen werden, hofft sie schockiert auf eine Erklärung, durch die sich die Vorwürfe entkräftigen ließen. Der Film der österreichischen Filmemacherin Marie Kreutzer ist neuer Kinotipp der Katholischen Filmkritik.

"Der Pate" auf Arte

Francis Ford Coppolas „Der Pate“-Trilogie über die New Yorker Mafia-Familie Corleone läuft im September an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen bei arte und in der Mediathek. Außerdem porträtieren Dokus die sizilianische Mafia und den neapolitanischen Autor Roberto Saviano, der wegen seiner Enthüllungen über die Verbrecherorganisationen seit 20 Jahren unter Polizeischutz lebt.

Neu aufgelegt: „Berlinoir“

Mit der Comicreihe „Berlinoir“, in der zwischen 2003 und 2008 drei Alben erschienen, schufen Reinhard Kleist und Tobias O. Meißner einen Markstein deutscher Graphic-Novel-Kultur. Anlässlich des Starts der Serie „City of Blood“ (ab 18. September bei Disney+), die den Stoff aufgreift, bringt der Carlsen Verlag eine Neuauflage der Bände mit bislang unveröffentlichtem Zusatzmaterial heraus.

Von Felicitas Kleiner

Disney+ wirbt fürs Kino

Der Streamingdienst Disney+ wagt sich an eine Kooperation mit der CinemaxX-Kette. Mit der Aktion „Disney+ Kino Dienstag“ sollen Disney+-Abonnenten jeweils an Dienstagen in CinemaxX-Kinos Filme des Streamingdienstes auf der großen Leinwand sehen können.

Von Jörg Gerle

Sandra Hüller: Schon wieder ein Mann

Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller ist gerade allgegenwärtig. Aktuell spielt sie Erika Mann in „Vaterland“; bald ist sie in „Digger“ von Alejandro G. Iñárritu neben Tom Cruise zu sehen, und Anfang kommenden Jahres beginnen die Dreharbeiten zu „Arbeit und Struktur“, in dem Hüller erneut einen Mann spielt: den Schriftsteller Wolfgang Herndorf. Regie führt Maria Schrader.

Von Felix Knorr

Was der neue Trailer der „Harry Potter“-Serie verspricht

Viele „Harry Potter“-Fans der Buchreihe und der alten Filme waren skeptisch gegenüber einer neuen Adaption von J.K. Rowlings legendärer Fantasy-Reihe. Der neue Trailer zur Serie, die rund um Weihnachten beim Streamingdienst HBO Max startet, verspricht aber nicht nur nostalgische Gefühle und altbekannte Muster.

Von Felix Knorr

Neuer Kinotipp: „Vaterland“

Im Sommer 1949 reisen der 74-jährige deutsche Schriftsteller Thomas Mann und seine Tochter Erika erstmals nach dem Ende der Nazi-Herrschaft aus dem US-Exil nach Deutschland. Über mehrere Stationen in West- und Ostdeutschland zeichnet das Historiendrama „Vaterland“ die Unmöglichkeit einer Heimkehr in ein erstarrtes Land nach. Der Film ist neuer Kinotipp der Katholischen Filmkritik.

Fünf Filme von Otto Preminger in der arte-Mediathek

In der Mediathek von arte sind ab 1. September fünf Filme des österreichischen Filmemachers Otto Preminger zu entdecken, der in den 1930er-Jahren in die USA emigrierte und dort durch seinen distanzierten Stil sowie kontroverse Themen zu einem der eigenwilligsten Regisseure des klassischen Hollywoods wurde.

Filmliteratur: „Das Programm von Heute“ von Ralph Nünthel

Zwischen 1933 und 1944 erschien die Filmprogrammheft-Reihe „Das Programm von Heute“, die nicht allein Kinofilme vorstellte, sondern auch durch die Beilage von Künstlerpostkarten auffiel. Der Leipziger Film- und Kinohistoriker Ralph Nünthel hat die Geschichte der Publikation in mehrjähriger Arbeit recherchiert und seine Ergebnisse in einem attraktiv gestalteten Buch veröffentlicht.

Von Rolf Aurich