Neu bei Amazon Prime im Juni 2026
Mit „Over Your Dead Body“ startet ein Thriller um ein verkrachtes Ehepaar; außerdem geht mit „Driver’s Ed – Vorfahrt für die Liebe“ eine neue Teen-Komödie von Bobby Farrelly online. Für Serienfans starten die romantische Romanadaption „Every Year After“: Neue Serien & Filme.
Von Felicitas Kleiner
Filmfriend & Filmemacher
Wer einen Bibliotheksausweis besitzt, hat damit oft auch Zugang zum Streamingdienst „Filmfriend“. Der Online-Service bietet tausende Filme, darunter viele ambitionierte Dokumentationen. Als Alternative zu anderen Streaming-Portalen empfiehlt er sich auch deshalb, weil er sich um eine faire Beteiligung der Filmemacher bemüht.
Von Christian Bartels
Neuer Kinotipp: „Ich verstehe Ihren Unmut“
In „Ich verstehe Ihren Unmut“ steht eine 60-jährige Leiterin einer Putzkolonne im Zentrum. Ihr Alltag wird von Personalmangel, migrantischen Hilfskräften, Kundenbeschwerden und dem Druck der Geschäftsleitung bestimmt. Der quasi-dokumentarische Film lenkt den Blick auf einen oft unsichtbar bleibenden Arbeitsbereich und ist neuer Kinotipp der Katholischen Filmkritik.
Silberling: „Manche mögen's heiß“ im Mediabook
„Nobody is perfect!“ lautet der kultige Schlusssatz in Billy Wilders Komödienklassiker „Manche mögen’s heiß“ (1959). Für die neue Mediabook-Edition des Labels Capelight, die den Film wieder zugänglich macht, gilt das aber nicht. Sie präsentiert ihn in restaurierter Form, flankiert von reichlich Bonusmaterial, und wird mit dem Label „Silberling“ als herausragende Heimkino-Veröffentlichung geehrt.
Von Jörg Gerle
MUBI im Juni 2026
Der Arthouse-Streamingdienst präsentiert eine Reihe mit Filmen, die sich auf ungewöhnliche Weise mit den Folgen sexueller Übergriffe befassen, zeigt anlässlich des „Pride Month“ einen Rückblick aufs queere Kino und feiert die künstlerische Zusammenarbeit des chinesischen Filmemachers Jia Zhang-ke und der Schauspielerin Zhao Tao.
Von Felicitas Kleiner
Die Doku „Brian Jones und die Rolling Stones“
Der britische Gitarrist Brian Jones zählte neben Mick Jagger und Keith Richards zu den Gründungsmitgliedern der Rolling Stones. Im Unterschied zu seinen Mitstreitern kam er aber mit der Professionalisierung des Showgeschäfts nicht klar. Einige Wochen nach seinem Hinauswurf aus der Band wurde er tot in seinem Swimmingpool gefunden. Der Dokumentarfilm von Nick Broomfield kann sich allerdings nicht so recht zwischen Jones’ Lebensgeschichte und einem Porträt der Rockband entscheiden.
Von Dietrich Leder
Neuer Kinotipp: „Verflucht Normal“
Als Jugendlicher erkrankte der Schotte John Davidson an einer besonders schweren Form des Tourette-Syndroms, die zu körperlichen Ausfällen und ungewollten verbalen Entgleisungen führt. Die Filmbiografie „Verflucht Normal“ schildert Davidsons Leben, das lange von Unverständnis und Ausgrenzung bestimmt war, bis er doch noch auf verständnisvolle Menschen stieß. Eine anrührende Tragikomödie, die für ein Leben mit Tourette-Syndrom sensibilisiert und zum neuen Kinotipp der Katholischen Filmkritik gekürt wurde.
Bischof Wilmer lobt „verstörende Schönheit“ der Serie „Etty“
In Hagai Levis Serie „Etty“ geht es um die junge jüdische Autorin Etty Hillesum, die 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) hat der Hildesheimer Bischof und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Heiner Wilmer nach Ausstrahlung der ersten drei Folgen eine kurze Rezension verfasst. 2024 hatte Wilmer, der im Juni als Bischof nach Münster wechseln wird, das Buch „Herzschlag. Etty Hillesum - Eine Begegnung“ geschrieben und angeregt, deren Tagebücher zur Pflichtlektüre an Schulen zu machen.
Medienforum „Story Vision Europe“ startet in Köln
Erstmals werden bei dem neuen Medienforum „Story Vision Europe“ zentrale Akteur:innen aus Politik, Medienwirtschaft und Kreativbranche zusammengebracht, um den europäischen Dialog innerhalb der Medienbranche zu stärken. Anmeldungen für das Forum zu Europas Medienzukunft sind ab sofort möglich.
"Dogma 25 Germany" in Cannes präsentiert
Bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes haben fünf deutschsprachige Regisseure und Regisseurinnen bekannt gegeben, jeweils einen Film unter den sogenannten „Dogma“-Regeln realisieren zu wollen. Dabei orientieren sie sich an dem radikalen Manifest „Dogma 95“, das vor 30 Jahren von dänischen Filmemachern unterzeichnet wurde.
Von Felix Knorr