Das FILMDIENST-Gewinnspiel im Dezember

Das Filmrätsel des Monats: Mary Shelley & Frankenstein

Jeden Monat neu: unser Gewinnspiel für Filmkenner und Cineasten. Wer alle Film-Fragen richtig beantwortet, kann ausgewählte DVDs und Blu-rays gewinnen. Thema im Dezember: Mary Shelley und Frankenstein.

Konfetti 29 – Peter W. Jansen

Lukas Foerster verbeugt sich im „Konfetti“-Blog vor der Sprachkunst des Filmkritikers Peter W. Jansen (1930-2008) und deckt nicht nur ihren Reichtum, sondern auch ihre bleibende Provokation auf. Insbesondere die, dass Sprache Filmen etwas hinzufügt, was ohne sie nicht existieren würde.

David Lynchs Traumwelten

Das neue Buch von und über David Lynch ist eine echte Entdeckung, weil der scheinbar so unzugängliche Filmemacher darin überraschend freizügige Seiten offenbart. Außerdem: Neue Werke über die italienische Stummfilm-Regisseurin Elvira Notari, den Dokumenatristen Peter Voigt, den Filmkritiker Heinz Kersten und die Geschichte der Degeto.

Filmkultur News

Konfetti 28: „Sunset Motel“

In „Sunset Motel“ (2003) von Eckhart Schmidt ist die Verschränkung von Begehren und Tod so pur und rein wie sonst selten in Szene gesetzt. Siegfried-Kracauer-Stipendiat Lukas Foerster widmet dem wunderbaren Low-Budget-Film nach einer Erzählung von Cesare Pavese im 28. Beitrag seines „Konfetti“-Blogs eine aufmerksame Lektüre.

CONSPIRACY!

Verschwörungs- und Paranoia-Filme beschäftigen das Kino von Anfang an. Doch Mitte der 1990er-Jahren explodiert das Genre regelrecht, auch unter Rückgriff auf „unzuverlässige“ Erzählstrategien. Der Medienwissenschaftler Henry M. Taylor ist diesem Phänomen in einer umfangreichen Studie nachgegangen und deckt eine tiefe Verunsicherung über gegenwärtige Entwicklungen auf.

Von Jörg Marsilius

Die 42. Duisburger Filmwoche

Die „Distanzmontage“, wie sie Artavazd Peleschjan 1975 in „Die Jahreszeiten“ etablierte, entpuppte sich bei der diesjährigen Dokfilmwoche am Dellplatz als zentrale Metapher. Der Abschied von Werner Ruzicka warf lange Schatten, zumal seine Nachfolge bislang noch immer nicht geregelt ist.

Von Margarete Wach

Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Seit seiner Gründung 1991 begleitet das Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus die gesellschaftlichen Transformationen in Osteuropa, hinterfragt einseitige Geschichtsbilder und will neugierig auf andere Sehweisen machen. Dieses Jahr stand besonders die Ukraine mit ideologisch wie formal höchst unterschiedlichen Filmen im Fokus. Eine Passage durch den 28. Festivaljahrgang (6.-11.11.2018).

Konfetti 27: Che(y)ney

Es ist nur ein einziger Buchstabe, der den Namen des ehemaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney von dem des britischen Bischofs Richard Cheyney unterscheidet. Doch genau das ist der springende Punkt in Ted Fendts faszinierendem Nerd-Drama „Classical Period“. Eine kleine Detailstudie im Rahmen des Siegfried-Kracauer-Blogs von Lukas Foerster.

Paul Schrader und „Dying of the Light“

Dem Filmemacher Paul Schrader wurde bei seinem Film „Dying of the Light“ (2014) der finale Schnitt verweigert; aus Videomaterial erstellte er eine eigene Fassung, die unter dem Titel „Dark“ eine unfertige, aber faszinierende Eigenständigkeit verrät. Lukas Foerster hat die Sichtung dieses „untoten Films“ zu einem Essay inspiriert. Von dem Ausbruch aus der filmemacherischen Routine holt er zu einer Gesamtsicht auf das Spätwerk von Schrader aus, das auf je eigene Art von der Ära der Postkinematografie geprägt ist.

Dok Leipzig: Eine offene Partitur

Von der „Sinfonie der Ungewissheit“ bis zur „Architektur des Unendlichen“. Und zwischendrin viel Lärm um „Lord of the Toys“. Das 61. Dok-Festival in Leipzig als Barometer einer überhitzten Öffentlichkeit zwischen Hysterie und Kontemplation.

Von Josef Lederle

Die Nordischen Filmtage 2018

Der Jubiläumsausgabe des Festivals (30.10.-4.11.), das neue Filme aus Nord- und Nordost-Europa präsentiert, glänzte unter anderem mit der Öko-Satire „Gegen den Strom“ von Benedikt Erlingsson. Eine Bilanz des aktuellen Jahrgangs und der wichtigsten Filme.