Das FILMDIENST-Gewinnspiel

Das Filmrätsel des Monats

Jeden Monat neu: unser Gewinnspiel für Filmkenner und Cineasten. Wer alle Film-Fragen richtig beantwortet, kann ausgewählte DVDs und Blu-rays gewinnen. Thema im Juni: Strände.

„Konfetti“ 7: Automobil

James Bennings Experimentalfilm „11 x 14“ (1977) handelt neben anderem auch von der Bewegung in Fahrzeugen. Im siebten Beitrag zu seinem Blog „Konfetti“ lässt Lukas Foerster bei einer Zugfahrt durch eine US-amerikanische Großstadt den Blick schweifen und macht eine unerwartete Entdeckung.

„Star Wars“-Absturz?

„Solo: A Star Wars Story“ hat nicht nur in den USA die Erwartungen an der Kinokasse nicht erfüllt. Nur ein Ausrutscher für den mächtigen Disney-Konzern – oder ein erstes Anzeichen, dass das Fan-Interesse am „Star Wars“-Franchise langsam nachlässt?


Filmkultur News

Kontroverses TV-Event: "Three Girls"

Eine britische Miniserie, die am 14. Juni bei arte gezeigt wird, greift den Missbrauchs-Skandal von Rochdale auf: Mehrere Mädchen wurden von einer Gruppe pakistanisch-stämmiger Männer über einen längeren Zeitraum hin sexuell missbraucht; die Behörden kehrten den Fall lange unter den Teppich. In Großbritannien sorgten sowohl der Kriminalfall als auch die Serie für heftige Kontroversen.

No fake Jews!

Von starken Frauen, Ungehorsam, Liebe, Trauer und 70 Jahren Israel handelt das 24. Jüdische Filmfestival in Berlin, das sich als Fenster wie als Spiegel des jüdischen Lebens einen Namen gemacht hat.

El mar la mar

2017 gewann der experimentelle Dokumentarfilm von Joshua Bonnetta und J.P. Sniadecki den "Caligari"-Filmpreis. Nun geht der außergewöhnliche Dokumentarfilm auf Kinotour durch mehrere Kommunale Kinos. Er porträtiert die Sonora-Wüste, jenen kargen Landstrich zwischen den USA und Mexiko, den Flüchtlinge überwinden müssen, um ins „Gelobte Land“ zu gelangen.

Neues Kino aus Japan

Vom Anime bis zum Yakuza-Film, von der Coming-of-Age-Geschichte bis zum Horror: Beim Nippon Connection Filmfestival 2018 (29.5.-3.6.) gab es auch dieses Jahr wieder allerlei filmische Blüten aus Fernost zu entdecken. Ein Überblick über Filme, die bereits einen deutschen Kino- bzw. Heimkinostart haben. Und solche, die es verdient hätten.

Von Lucas Barwenczik

Konfetti 6: Klavierspielen

Kino ist eine Illusionskunst. Doch sobald eine Figur am Klavier sitzt und ihre Finger über die Tasten gleiten lässt, merkt Lukas Foerster irritiert auf. In seinem Blog geht der Siegfried-Kracauer-Stipendiat der Frage nach, warum das „so tun als ob“ hier an eine Grenze stößt.

Geschichten aus Jerusalem

Die erzählerischen Möglichkeiten des Rundum-Formats "Virtual Reality" (VR) sind bislang noch umstritten. Der Regisseur Dani Levy zeigt mit seinen „Geschichten aus Jerusalem“ jedoch, dass in der neuen Technik durchaus Potenzial steckt. Die vier kurzen Filme, Teil einer Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin, tauchen unmittelbar in den israelisch-palästinensischen Konflikt ein.

Western für die Gegenwart

In neueren Western wird das Genre einer Revision unterzogen. Die Archetypen wandeln sich, Legenden werden auf den Kopf gestellt, die Storys mit Versatzstücken anderer Filmgattungen gemischt. Das Resultat: wagemutige, gegenwartsbezogene Variationen des uramerikanischsten Genres. Aktuellstes Beispiel: „Feinde – Hostiles“ von Scott Cooper (deutscher Kinostart: 31. Mai 2018).

Von Franz Everschor

„Abfallprodukte der Liebe“

Die Filmemacher und Künstler Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter hatten gemeinsame Wurzeln in der Westberliner Subkultur der späten 1960er-Jahre und pflegten seitdem eine intensive Freundschaft. Noch bis 12. August gibt eine Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin Einblicke in diese kreative, wechselvolle Beziehung.