Filmrätsel des Monats

Das Filmrätsel im April: Peter Ustinov

Jeden Monat neu: Das Filmrätsel für Filmkenner & Cineasten. Die Gewinnspielfragen drehen sich im April um den britischen Schauspieler Peter Ustinov. Zu gewinnen gibt es sehenswerte Filme auf DVD/BD.

Filmkultur News

In your Mind

Benjamin Heisenberg ist durch Werke wie "Der Räuber" und "Über-Ich und Du" als Filmemacher bekannt, aber auch als bildender Künstler aktiv. Die Galerie Ebensperger präsentiert aktuell in Berlin seine Soloausstellung „Americana“, in der sich Heisenberg mit amerikanischer Kultur und nicht zuletzt auch mit US-Filmen von Altmeister Alfred Hitchcock kreativ auseinander setzt.

Von Jens Hinrichsen

Filmliteratur: Serge & Jane

In Frankreich steht Serge Gainsbourg längst unter „MeToo“-Verdacht. Die Doppelbiografie „Serge & Jane“ von Günter Krenn ignoriert die aktuellen Debatten und besteht trotz aller öffentlich ausgetragenen Beziehungskrisen auf dem romantischen Ideal einer nie verlöschenden Liebe zwischen der britischen Schauspielerin Jane Birkin und dem schüchternen Egomanen, der an seinem exzessiven Lebensstil zu Grunde ging.

Von Alexandra Wach

Hating Charlie Kaufman

1999 erlebte Charlie Kaufman mit „Being John Malkovich“ seinen Durchbruch, 2005 erhielt er den „Oscar“ für „Vergiss mein nicht!“; zuletzt hat er bei dem Netflix-Drama I’m Thinking of Ending Things“ Regie geführt. Mit dem grandios exzentrischen 864-Seiten-Werk „Ameisig“ beweist der Drehbuchautor und Regisseur nun, dass sich auch das Format „Roman“ perfekt für seine überbordende Fantasie eignet.

Von Alexandra Wach

Aus der ersten Person #6: „Qué séra del verano“ (2021) von Ignacio Ceroi

Der Argentinier Ignacio Ceroi erstand bei einem Besuch in Frankreich eine gebrauchte Kamera mit Amateuraufnahmen eines französischen Rentners. Diese bildeten den Grundstock für Cerois Film „Qué séra del verano“, der 2021 in der „Forum“-Sektion der „Berlinale“ Premiere hatte. In ihrem Kracauer-Blog geht Esther Buss darauf ein, wie die Gedanken des Regisseurs mit den fremden Bildern ein ambivalentes Wechselspiel eingehen.

Transformationen des Blicks

Das filmische Werk der österreichischen Malerin und Medienkünstlerin Maria Lassnig (1919-2014) war bislang schwer zugänglich. Eine Publikation des Filmmuseums Wien macht nun mit den körperlich-verspielten, wütenden und freien Filmen aus einer dezidiert weiblichen Perspektive vertraut. Eine beigefügte DVD enthält eine Auswahl ihrer restaurierten Filme, vornehmlich aus den später 1960er- und 1970er-Jahren.

Von Patrick Holzapfel

Stop Motion

Filme von Anfang bis zum Ende zu sehen, mutet mehr und mehr wie eine nostalgische Rezeptionsform an. Fernsehen, DVD und Streaming haben die Praxis etabliert, nach Belieben abzubrechen oder Filme anderweitig nur stückweise wahrzunehmen. Doch was bedeutet der Verlust an Schaukultur für den generellen Umgang mit dem Film als Kulturgut? Und für das Kino? Ein Essay über einen beunruhigenden Trend, seine Folgen und das Potenzial einer positiven Gegenentwicklung.

Von Patrick Holzapfel

Die Schärfung der Sinne

In den letzten Jahren häufen sich Filme, die auf unterschiedliche Weise dem Verhältnis von Menschen und Tieren nachspüren. Meist geht es dabei um Großraubtiere wie Wolf, Fuchs oder Bär, die nach Mitteleuropa zurückkehren, seitdem man sie nicht mehr ausrotten will. Das führt oft zu Konflikten, rückt aber auch die viel generelle Frage nach der Stellung des Menschen im Gesamt der Natur ins Zentrum.

Von Irene Genhart