Das FILMDIENST-Gewinnspiel im Oktober

Das Filmrätsel des Monats: Filme und Namen

Jeden Monat neu: unser Gewinnspiel für Filmkenner und Cineasten. Wer alle Film-Fragen richtig beantwortet, kann ausgewählte DVDs und Blu-rays gewinnen. Thema im Oktober: Filme und Namen.

Unsterbliche Verführerin: Rita Hayworth

Ihr angedeuteter Striptease im Noir-Klassiker „Gilda“(1946), wenn sie lasziv einen Handschuh abstreift, gehört zu den mythischen Szenen der amerikanischen Filmgeschichte. Am 17. Oktober 2018 wäre die Schauspielerin Rita Hayworth 100 Jahre alt geworden. Ein Rückblick auf ihre Karriere.

Konfetti 24: Mamoru Hosodas "Mirai"

Im „Konfetti“-Blog versammelt der Siegfried-Kracauer-Stipendiat Lukas Foerster Beobachtungen rund ums Kino. Sein 24. Beitrag preist eine poetische Schnee-Szene in „Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“, dem neuen Animationsfilm von Mamoru Hosoda.

Filmkultur News

Geschichten vom Kübelkind

Aus Frust über die Schwierigkeiten des Neuen deutschen Films schlossen sich Edgar Reitz und Ula Stöckl 1969 zusammen, um mit anstößigen Kurzfilmen das Establishment zu provozieren. 47 Jahre nach der Uraufführung touren die „Geschichten vom Kübelkind“ digital restauriert jetzt wieder durch Kunstvereine und Kleinkunst-Bühnen. Den Auftakt macht das Arsenal „Kneipenkino“ im silent green Kulturquartier in Berlin.

Von Wilfried Reichart

Konfetti 23: Schatzinsel

Im „Konfetti“-Blog versammelt der Siegfried-Kracauer-Stipendiat Lukas Foerster Beobachtungen rund ums Kino. Sein 23. Beitrag ist eine Hommage an den französischen „Auteur“ Guillaume Brac, dessen neuer Film „L’île au trésor“ aus kleinen Miniaturen von einem Strandbad bei Paris besteht.

Das Kino und die Kinder

Nicht jeder Film, der über die Kindheit oder aus der Perspektive von Kindern erzählt, ist primär für ein junges Publikum gedacht. Die frühen Jahre sind auch deshalb ein Topos der Filmgeschichte, weil sich retrospektiv vieles erst richtig sortieren, einordnen und differenzieren lässt. Kinder halten Erwachsenen im Kino häufig einen Spiegel vor und fordern sie durch ihre direkte Art und Weise heraus. Und zwar oft weniger unschuldig oder naiv als man denkt.


Von Kirsten Taylor

Konfetti 22: Listen

Filmliebhaber neigen fast zwangsläufig dazu, ihre filmischen Vorlieben und Abneigungen in Listen anzuordnen und mit Gleichgesinnten zu teilen. Sind diese jedoch überdurchschnittlich lang, ist schnell der Vorwurf einer exzessiven Kino-Rezeption zur Hand. Im 22. Beitrag zu seinem „Konfetti“-Blog geht Lukas Foerster der Frage nach, warum Cinephile sich für ihr Hobby offenbar viel eher rechtfertigen müssen als die Liebhaber anderer Kulturformen.

Ein Moment von Wahrheit

Wie die in die Kamera blicken! Oder an ihr vorbei? Filmstars und Pressefotografen sind einander in einer Art Hassliebe zugetan. Eine Ausstellung im Filmhaus in Berlin blättert Schnappschüsse aus sechs „Berlinale"-Jahrzehnten durch und enthüllt manchen Fauxpas, aber auch ganz viel Humor. Überdies beschwört sie die Vielfalt und den Reichtum vergangener Festivaljahre herauf.


Von Wilfried Reichart

Eigensinnige Filme

Das dokumentarische Filmschaffen steht vor grundlegenden Änderungen. Das betrifft sowohl Produktion wie Vertrieb, aber noch mehr das Selbstverständnis der Filmemacher. Eine Tagung in Köln suchte nach Wegen, wie sich die Ansprüche auf Autonomie und Wahrhaftigkeit mit den sich rapide verändernden Strukturen zusammenbringen lassen.


Von Silvia Hallensleben

Bilanz des 66. Filmfestivals in San Sebastián

„Uns interessiert die Vielfalt. In diesem Jahr hatten wir sehr viele Genrefilme im Wettbewerb, Action, Horror und Science-Fiction“, brachte Festivalchef José Luis Rebordinos die große Spannbreite des 66. Festivals in San Sebastián auf den Punkt. „Wir schätzen Filme, die soziale Fragen aufwerfen, aber wir lieben auch das Unterhaltungskino.“ Ein Rückblick auf einen bewegten Jahrgang.


Unsere Täter, unsere Opfer

Für die einen ist es angeblich nur noch ein „Vogelschiss der Geschichte“, für andere eine schwere Last, die ihnen niemand von den Schultern nehmen kann. In dem Film „Nachlass“ (Kinostart: 27. September) spüren Christoph Hübner und Gabriele Voss den späten Folgen der NS-Verbrechen nach. Auf Opfer- wie auf Täterseite.

Ein Essay von Marcus Seibert