Siegfried-Kracauer-Stipendium

Der FILMDIENST ist Medienpartner des Siegfried-Kracauer-Stipendiums, mit dem der Verband der deutschen Filmkritik zusammen mit der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der Film- und Medienstiftung NRW jährlich einen jungen Filmkritiker fördert. Im Rahmen dieser Medienpartnerschaft publizieren wir an dieser Stelle den Blog des aktuellen Stipendiaten Till Kadritzke. Das Bild zeigt die Preisverleihung 2019 (v.l.) Carl Bergengruen (MFG Baden-Württemberg), Tanja Güß (Film- und Medienstiftung NRW), Helga Reichert (Biberacher Filmfestspiele), Tobias Kniebe (Sieger Kategorie Beste Filmkritik), Till Kadritzke (Siegfried-Kracauer-Stipendium), Dunja Bialas (Verband der Filmkritik) und Jochen Laube (Jury).

Im Affekt #48: Re: Affektpolitik

Die falschen Mächte des Falschen: In seinem letzten Eintrag in den Affekt-Blog blickt Till Kadritzke noch einmal zurück auf den ersten. Und denkt beim Sturm des Kapitols auch an den Sieg der Interaktion übers Kino.

Im Affekt #46: Nach dem Gesicht

Das Gesicht, vor allem im Close-Up, wirkt schnell als Abkürzung zur Menschlichkeit. In seinem Affekt-Blog sucht Till Kadritzke nach Spuren einer Ethik ohne Gesicht.

Im Affekt #44: Elsewhere (7): À nos amours

Sandrine Bonnaire als flüchtiges Zentrum eines ihr äußerlichen Films. So erinnert sich Till Kadritzke in einer weiteren Folge von „Elsewhere“ in seinem Affekt-Blog an Maurice Pialats „À nos amours“.

Im Affekt #43: Kreatürliches gegen das Allzumenschliche

Guillermo del Toros „The Shape of Water“ war mehr als nur ein Kino-Märchen. In seinem Affekt-Blog würdigt Till Kadritzke den Film als eine post-humanistische Befreiung, indem er nicht mit menschlichem Blick auf die fremde Kreatur blickt, sondern mit der Kreatur auf den Menschen.

Im Affekt #41: Remember Erste Staffel (II): Mindhunter

Damit Serien nicht zu kurz kommen, beschäftigt sich Till Kadritzke in zwei aufeinander folgenden Episoden seines Affekt-Blogs mit Serien, von denen gerade neue Staffeln erscheinen, fokussiert aber jeweils die erste Staffel. Nach „Fargo“ bezieht er auch in „Mindhunter“ eine geschlechterpolitische Ebene ein, die auf das historische Bewusstsein der Serie verweist.

Politische Cinephilie (V): Menschen- und Zombiebilder

Die Verstrickung der vermeintlich universellen Werte der Aufklärung mit der Kolonialgeschichte hat seit jeher auch das Kino heimgesucht. In seinem fünften Essay zur politischen Cinephilie bringt Till Kadritzke einige Filme der vergangenen Jahre in Dialog mit Theorie und Geschichte der Sklaverei und der Gegenkultur-Idee des „Black Atlantic“.

Im Affekt #40: Remember Erste Staffel (I): Fargo

Damit Serien nicht zu kurz kommen, beschäftigt sich Till Kadritzke in zwei aufeinander folgenden Episoden seines Affekt-Blogs mit zwei Serien, von denen gerade neue Staffeln erscheinen sind. In seinen Erinnerungen an „Fargo“ steht eine Drachentöterin im Zentrum.