Kirchliche Filmpreise

Karlovy Vary 2026: Ökumenischer Preis für „The Lion at My Back”

Beim 60. Internationalen Filmfestival Karlovy Vary (3.-11.7. 2026) hat die Ökumenische Jury ihren Preis an das Drama „The Lion at My Back“ von Tonia Mishiali vergeben; darin geht es um eine besondere Mutter-Tochter-Bindung zwischen einer senegalesischen Geflüchteten und einer ehemaligen Drogenabhängigen aus Zypern.

Von F D

Fritz-Gerlich-Preis für "Lost Land"

Der Fritz-Gerlich-Preis geht in diesem Jahr an das Drama „Lost Land“ des japanischen Regisseurs Akio Fujimoto. Der Film erzählt von zwei Kindern aus der Rohingya-Ethnie, die als muslimische Minderheit in ihrer Heimat Myanmar verfolgt wird. Beim Versuch, nach Malaysia zu gelangen, finden sich die beiden allein in einem fremden Land wieder. Der Filmpreis wird im Rahmen des 43. Filmfest München vergeben.

Von Marius Nobach

Cannes 2026: Ökumenischer Preis für „Fjord“ von Cristian Mungiu

In dem Drama „Fjord“ von Cristian Mungiu, das die Ökumenische Jury beim 79. Filmfestival in Cannes mit ihrem Preis ausgezeichnet hat, geht es um eine evangelikale Familie in Norwegen, der unterstellt wird, dass sie bei der Erziehung ihrer Kinder auch Gewalt als Mittel einsetzt. Vor Gericht zeichnen sich jedoch vor allem die Grenzen und Vorurteile der liberalen Gesellschaft ab.

Von Josef Lederle

40. Festival de Fribourg: „The Sun rises on us all“

Das Filmfestival Fribourg widmet sich dem Weltkino. Bei seiner 40. Ausgabe (20.-29.3.2026) begeisterte es mit seiner internationalen Auswahl an Filmen. Der Hauptpreis ging an den iranischen Film „Divine Comedy“ von Ali Asgari. Die Ökumenische Jury zeichnete den Spielfilm „The Sun rises on us all“ von Cai Shangjun aus.

Von Jennifer Brodt

achtung berlin: „Sechswochenamt“ und „Schwarze Häuser“

Das Filmfestival achtung berlin hat sich dem jungen Film verschrieben. Bei der 22. Edition (15.-22. April 2026) beeindruckten viele neue Talente und ihre ersten Werke. Der Hauptpreis ging an „Solo Show“ von Julius Weigel sowie an „Active Vocabulary“ von Yulia Lokshina. Die Ökumenische Jury vergab ihren Preis an den Spielfilm „Sechswochenamt“ von Jacqueline Jansen und würdigte „Schwarze Häuser“ von Katrin Sikora mit einer Lobenden Erwähnung.

Von F D

Filmfestival Málaga: "La mujer de la fila“

Beim 29. Filmfestival in Málaga vom 6. bis 15. März 2026 drehten sich auffällig viele Filme um das Thema Familie als Gradmesser gesellschaftlicher Missstände und Fehlentwicklungen. Der große Preis ging an den Film „Yo no moriré de amor“ von Marta Matute; die SIGNIS-Jury zeichnet das Drama „La mujer de la fila“ von Benjamín Àvila aus.

Von Wolfgang Hamdorf

Berlinale 2026: „Moscas“, „Bucks Harbor“ & „River Dreams“

Bei der 76. Berlinale (12.-22.2.2026) hat die Ökumenische Jury im Wettbewerb das mexikanische Drama „Moscas“ über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer einsamen Frau und einem neunjährigen Jungen ausgezeichnet. Weitere Preise der Jury gingen in den Sektionen „Panorama“ und „Forum“ an Dokumentarfilme, die Facetten von Männlichkeit und Weiblichkeit hinterfragen.

Von F D

Max-Ophüls-Preis 2026: „Wovon sollen wir träumen“

Beim 47. Filmfestival Max Ophüls Preis (19.-25.1.2026) gewann der Film „Wovon sollen wir träumen“ von Milena Aboyan und Constantin Hatz den Preis der Ökumenischen Jury. Darin geht es um drei Frauen, die an der Ausgabestelle für kostenlose Lebensmittel aufeinandertreffen. Alle drei kämpfen auf ihre Weise ums Überleben.

Von F D

Mannheim-Heidelberg 2025: „Gharaq“ und „L’intérêt d’Adam“

Die Ökumenische Jury vergab beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2025 ihren mit 2500 Euro dotierten Preis an das Drama „Gharaq“ von Zain Duraie. Eine Lobende Erwähnung erhielt der Film „L'intérêt d'Adam“ von Laura Wandel. Die Festivaljury zeichnete im Internationalen Wettbewerb das Drama „Nighttime Sounds“ von Zhongchen Zhang aus China aus.

Von F D