Empörung

Empörung

Ein hochbegabter jüdischer Metzgerssohn entflieht Anfang der 1950er-Jahre der Enge seiner Herkunft in ein christlich-konservatives College in Ohio, wo er sich in eine impulsive Kommilitonin verliebt, mit dem prinzipienstarren Dekan aber auch erbitterte Debatten liefert. Das nach einem Roman von Philip Roth inszenierte Drama rekonstruiert mit enormem Aufwand die Auswirkungen der McCarthy-Ära in der Provinz. Glänzend besetzt, mit geschliffenen Dialogen und einem höchst ambitionierten Production Design, wirkt der Konflikt zwischen gesellschaftlicher Autorität und individueller Freiheit dennoch wie aus einem anderen Universum. - Ab 16.