Teheran Tabu

Teheran Tabu

Ein im Rotoskopie-Verfahren kreierter Animationsfilm, der die Geschichten von drei Frauen und einem Mann in Teheran zu einem düsteren Sittenbild des zeitgenössischen Irans verdichtet. Dabei geht es nicht zuletzt um die tief verinnerlichte Doppelmoral einer Gesellschaft, in der libertäre Ausschweifungen durchaus stattfinden, aber tabuisiert und verborgen gehalten werden. Daraus entstehen keine differenzierten Charakterstudien, sondern das ästhetisch wie inhaltlich flächige, auf starke Kontraste setzende Gemälde eines Landes, in dem die Flucht oder die Resignation die einzigen Handlungsoptionen zu sein scheinen. - Ab 16.