Nick (Michael Douglas), ein draufgängerischer Detective aus dem New Yorker Morddezernat, wird Zeuge der brutalen Abrechnung zwischen zwei japanischen Gangster-Organisationen. Es gelingt ihm, den Anführer zu stellen, und er erhält den Auftrag, den Gangster zusammen mit einem jungen Kollegen nach Japan zu bringen und ihn den dortigen Behörden zu übergeben. Doch bei seiner Ankunft in Osaka, auf fremdem Boden, geht die Mission gründlich schief. Doch Nick bleibt hartnäckig: Obwohl er nicht legitimiert ist, in Japan zu arbeiten, heftet er sich an die Fersen der Gangster.
„Black Rain“ (1989) ist inhaltlich eine recht schlichte, generische Cop-Thriller-Story, trägt jedoch stilistisch ganz klar die Handschrift des Regisseurs Ridley Scott und gewinnt dadurch ungemein: Aus der Verwendung hochempfindlichen Filmmaterials und einer ausgeklügelten Gegenlicht-Fotografie entstehen unglaublich dichte Szenen, in denen man die unter beständigem Hochdruck stehende Atmosphäre zum Anfassen nah zu spüren bekommt. Scott und sein Kameramann Jan DeBont machen aus der japanischen Stadt Osaka, in der ein Großteil der Handlung spielt, einen gleißenden Hexenkessel, eine Brutstätte des organisierten Verbrechens.