Thomas Klein

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Blochin - Das letzte Kapitel

Das ZDF zeigt am 5.8. ein verspätetes Finale von Matthias Glasners Krimiserie um den Berliner Kriminalkommissar Blochin (Jürgen Vogel) und seine fatalen Verstrickungen in kriminelle Machenschaften, die internationale Dimensionen annehmen. "Das letzte Kapitel" spielt zwei Jahre nach der Handlung der ersten fünf Folgen.

Ein Krieg, der nicht zu gewinnen ist

Wir leben im Zeitalter des Anthropozän: Die Entwicklung der Erde wird wesentlich durch den Menschen geprägt. Mit verheerenden Auswirkungen. Jüngere Dokumentarfilme wie „Erde“ oder „Anthropocene - The Human Epoch“ reagieren darauf.

Von Thomas Klein

Wider das ideologische Korsett

Im Juli 1969, vor 50 Jahren, lief Vĕra Chytilovás "Tausendschönchen" erstmals in deutschen Kinos. Der Film ist ein Schlüsselwerk jener "Tschechoslowakische Neue Welle", die damals durchs Kino der Ostblock-Nation spülte und international für Aufsehen sorgte. Ein lesenswerter Reader erinnert an den filmischen wie gesellschaftlichen Aufbruch der damaligen Jahre.

Von Thomas Klein

Ein Interview mit Bettina Böhler

Bettina Böhler ist seit mehreren Jahrzehnten eine der einflussreichsten deutschen Filmeditorinnen. Sie hat die „Berliner Schule“ mit ihrer Arbeit wesentlich mitgeprägt. Allein für Christian Petzold montierte sie zwölf Filme. „Transit“ gehört zu ihren Meisterwerken. Ein filmisches Erzählexperiment, das die Montage vor extreme Herausforderungen stellte.

Von Thomas Klein

Im Schneideraum von "Babylon Berlin"

An den aufregenden Abenteuern von Geron Rath und Charlotte Ritter haben nicht nur drei Regisseure, sondern auch drei Schnittmeister intensiv gearbeitet. Im Gespräch skizzieren die drei EditorenAlexander Berner, Claus Wehlisch und Antje Zynga die besonderen Herausforderungen diese Mammutprojekts, gemeinsam eine Struktur und einen Rhythmus zu finden.

Das Gespräch führte Thomas Klein

Ingmar Bergman und das Theater

Als Zwölfjähriger erlag Ingmar Bergman der Magie des Theaters. In seinen Memoiren hat er den Moment der Verwandlung eines Schauspieler in die Figur eines Offiziers genau geschrieben,  anlässlich einer Aufführung von August Strindbergs "Traumspiel". Dieser Moment der Transformation hat ihn zeitlebens nicht mehr losgelassen. In seinen Filmen finden sich viele Spuren davon.

Auf der Suche nach einer Schaukel

R504 Kolyma heißt die nach dem gleichnamigen Fluss benannte Fernstraße, die quer durch Ostsibirien von der Stadt Jakutsk zu der Hafenstadt Magadan an den Pazifik führt. Sie ist auch als Straße der Knochen bekannt, weil sie von den Sträflingen des Gulag erbaut wurde. Der Dokumentarfilmer Stanislaw Mucha erzählt in seinem Film „Kolyma“ von den Menschen, die heute dort leben. Ein Gespräch über das Filmemachen in Grenzsituationen.

Von Thomas Klein