Michael Ranze

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Die Abgeklärte

Sie war in den 1940ern das perfekte Pin-up und läutete die Ära von Hollywoods „Busenwundern“ ein; ihre erotische Ausstrahlung war indes nie nur körperlichen Attributen geschuldet, sondern hing auch mit der entspannt-selbstbewussten Aura der Darstellerin zusammen, die u.a. in „Blondinen bevorzugt“ an der Seite von Marilyn Monroe Filmgeschichte schrieb. Am 21. Juni jährt sich der Geburtstag von Jane Russell zum 100. Mal. Eine Hommage.

Von Michael Ranze

Alles ist erlaubt - Peter Strickland

Der 1973 geborene britische Filmemacher Peter Strickland ist eine besondere Erscheinung im europäischen Kino. Als profunder Kenner des Genrefilms der 1970er-Jahre, insbesondere von Horrorfilmen und Krimis, gestaltet er eigentümliche Hommagen, die er in unerwartete Richtungen führt. Auch in seinem jüngsten Film „Das blutrote Kleid“, der in Deutschland auf DVD und Blu-ray erscheint, bleibt er sich mit einer Erzählung über ein Textil mit gefährlichem Eigenleben selbst treu.

Von Michael Ranze

Lichtgestalt des Weltkinos - Satyajit Ray

Der am 2. Mai 1921 geborene indische Filmemacher Satyajit Ray brachte mit seiner „Apu“-Trilogie das Filmschaffen seines Landes in den 1950ern schlagartig in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Satyajit Ray war ein filmisches Allround-Talent, das von der Drehbuchentwicklung bis zum Schnitt seine künstlerischen Visionen konsequent umsetzte. Seine sensiblen, eleganten Dramen eröffnen einen bis heute faszinierenden Blick in Indiens Gesellschaft.

Von Michael Ranze

Dressed to kill - Dirk Bogarde

Mit Filmen wie „Tod in Venedig“ oder „Der Nachtportier“ hat sich der britische Schauspieler Dirk Bogarde (1921-1999) in die Filmgeschichte eingeschrieben. Wie wenige andere ließ er das Abgründige in seinen Rollen aufscheinen. Dabei konnte er vom Charmeur über den Dandy bis zum Neurotiker eigentlich jede Rolle spielen und zählte jahrzehntelang zu den unverwechselbarsten Darstellern des englischen Kinos. Eine Hommage anlässlich seines 100. Geburtstages.

Von Michael Ranze

Wo bin ich in dem anderen? - Moritz Bleibtreu über sein Regiedebüt „Cortex“

Seit den 1990er-Jahren ist Moritz Bleibtreu ein vielbeschäftigter Schauspieler, mit dem filmischen Verwirrspiel „Cortex“ gibt er nun sein Regiedebüt – ein labyrinthisches Drama mit zahllosen Verweisen auf Filmvorbilder und fließenden Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum. Ein Gespräch über Filme, die sich nicht selbst erklären, konsequentes Rückwärtsgehen und den Schlaf als das ultimative Kino.

Das Gespräch führte Michael Ranze

Albtraum einer Mutterschaft - Katrin Gebbe über "Pelikanblut"

Im Jahr 2013 debütierte die deutsche Regisseurin Katrin Gebbe mit dem kontrovers aufgenommenen Drama „Tore tanzt“. Jetzt folgt mit „Pelikanblut“ ein vergleichbar herausforderndes Werk. Die Geschichte einer Frau, die mit wachsender Obsession ihre verhaltensauffällige Adoptivtochter zu retten versucht, setzt erneut auf Horrormotive und versagt sich einfachen Lösungen. Ein Gespräch über die Arbeit jenseits von Schubladendenken.

Das Gespräch führte Michael Ranze

„Man wird nicht Marie Curie, wenn man nett ist“: Marjane Satrapi über ihren neuen Film

Schon als Kind habe sie die Physikerin und Chemikerin Marie Curie bewundert, verrät die Regisseurin Marjane Satrapi im Interview. In ihrem neuen Film sucht die 1969 geborene iranisch-französische Filmemacherin und Comiczeichnerin einen Zugang zu der Wissenschaftlerin jenseits klassischer Filmbiografien, der ihr Wirken in Beziehung setzt zu den historischen Folgen.

Das Gespräch führte Michael Ranze