Michael Ranze

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Filmklassiker: Der Zauberer von Oz

Lange bevor Judy Garland in Victor Flemings „Das zauberhafte Land“ die legendäre „yellow brick road“ beschritt, gab es eine Stummfilm-Adaption des Kinderbuchklassikers: Komiker Larry Semon veränderte den Stoff des Autors L. Frank Baum nach Gusto, um sich selbst viel Raum für Slapstick-Eskapaden zu geben.

Von Michael Ranze

Die Lust an der Verwandlung

Jede neue Rolle beginnt für die Schauspielerin Paula Beer mit einer kleinen Krise und der Furcht vor dem Sprung ins Unbekannte. Die Lust an der Verwandlung, die Neugier und das Verlangen, in die Haut einer anderen zu schlüpfen, nicht sich, sondern die Figur zu spielen, ist gleichzeitig aber auch das, was sie beflügelt. Ab Donnerstag, 2. Juli, lockt sie als moderne „Undine“ in Christian Petzolds gleichnamigem Film.

Das Gespräch führte Michael Ranze

Des Kinos Schmuddelkinder

Es schert sich nicht um handwerkliche Qualitätskriterien, um inhaltliche Tabus und den guten Geschmack: das sogenannte Trash-Kino. Für die Filmkritik war es lange „für die Tonne“; mittlerweile haben indes viele der einst als Trash oder Exploitation geschmähten Werke Kultstatus. Ein Überblick über ein Genre, das nur eine Regel kennt: keine Regeln zu akzeptieren!

Von Michael Ranze

James Bond: Motorlegenden

007-Fans, die sich auf den für Anfang April angekündigten Kinostart des neuesten Bond-Films „Keine Zeit zu sterben“ gefreut hatten, wurde durch die Covid19-Pandemie ein Strich durch die Rechnung gemacht und der Start ins Spätjahr verschoben. Trösten kann man sich mit einem neuen Filmbuch, das kenntnisreich und unterhaltsam einem wichtigen Bond-Accessoire huldigt: den Autos, die 007 durch die Kinogeschichte gefahren haben.

Von Michael Ranze

Berlinale 2020: Kampf ums Überleben

Die Retrospektive der 70. „Berlinale“ (20.2.-1.3.2020) gilt dem US-amerikanischen Regisseur King Vidor (1894-1982). In seinen mehr als 50 Filmen, von denen in Berlin 35 gezeigt werden, nutzte der vielseitige Filmemacher virtuos die Mittel des Studiosystems, ohne sich künstlerisch vereinnahmen zu lassen. Seine Werke verbinden Unterhaltsamkeit mit Realismus, humanistisch und religiös gefärbte Sozialkritik mit einer oft optimistischen Haltung.

Von Michael Ranze

Leidenschaft fürs Kino: Corneliu Porumboiu im Interview zu „La Gomera“

Die Mafia, ein korrupter Polizist, eine Kanaren-Insel und eine Pfeif-Sprache, mit der sich Einheimische dort verständigen: Mit seinem neuen Film „La Gomera“ entfaltet der rumänische Filmemacher Corneliu Porumboiu ein doppelbödiges, höchst unterhaltsames Krimi-Vexierspiel. Im Gespräch berichtet er unter anderem über seine cinephilen Neigungen, die in den Film eingeflossen sind.

Das Gespräch führte Michael Ranze

Zusammen ist man weniger allein - Interview mit Ulrich Köhler & Henner Winckler

Es kann nicht nur einen geben! Regie-Doppelspitzen sind zwar immer noch die Ausnahme von der Regel, aber durchaus im Kommen. Wie gut das gemeinsame Inszenierem funktionieren kann, haben Ulrich Köhler und Henner Winckler mit ihrem Film „Das freiwillige Jahr“ bewiesen. Im Werkstattgespräch berichten die Filmemacher, wie sie bei der Arbeit voneinander profitiert haben.