Wolfgang Hamdorf

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Rosa & die Dunkelheit

Das Filmfestival Max Ophüls Preis hat am 20.1. mit Rosa von Praunheims „Darkroom“ seine Eröffnung gefeiert, der auf wahren Ereignissen beruhenden Geschichte einer Mordserie im schwulen Milieu Berlins. Neben dem Werk des Altmeisters, der 2020 mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet wird, locken bis 26.1. Nachwuchstalente mit Werken, die immer wieder über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinausgehen.

Von Wolfgang Hamdorf

Humor als Widerstand

Die schweigsamen Figuren, die Elia Suleiman in seinen Filmen verkörpert, erinnern an die Komik-Ikonen Buster Keaton, Jacques Tati und Pan Tau. In seinem jüngsten Werk „Vom Gießen des Zitronenbaums“ verlässt der Protagonist seine Heimat Nazareth und sieht sich mit dem Ausnahmezustand der globalisierten Welt konfrontiert. Im Interview spricht der arabisch-israelische Filmemacher über die Notwendigkeit, angesichts der Absurditäten der Gegenwart den Humor nicht zu verlieren.

Sturm vor der Ruhe: Ein Interview mit Teona Strugar Mitevska über „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“

Die nordmazedonische Regisseurin Teona Strugar Mitevska erzählt in ihrem Film „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ (Kinostart am 14.11.) vom Konflikt in einer archaischen Dorfgemeinschaft, als eine junge Frau sich gegen eine patriarchal-religiöse Tradition auflehnt. Der Film erhielt bei der „Berlinale“ 2019 den Preis der Ökumenischen Jury. Ein Gespräch über erstarrte Strukturen und Grundlagen für Optimismus.

Das Gespräch führte Wolfgang Hamdorf

Verlorene Kinder und verlorene Kriege

Bei den Filmfestspielen in San Sebastián bot das unerschöpfliche Motiv komplizierter Familienbeziehungen vielen Regisseuren Gelegenheit, Verwandtschaftsbindungen auszuloten. Mehrere Filme riefen aber auch Erinnerungen an die Lasten des spanischen Bürgerkriegs und des faschistischen Regimes wach.

goEast – Generationenkonflikte

Das 19. goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden (9.-16.4.2019) bot Einblicke in die oft trübe Gegenwart der Staaten im ehemaligen „Ostblock“. Über Ländergrenzen hinweg gingen viele Filmemacher 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf alte und neue Mauern ein und stellten Generationskonflikte in den Fokus. Ein Resümee.

Von Wolfgang Hamdorf

Interview mit Nadine Labaki zu „Capernaum“

In ihrem Spielfilm „Capernaum – Stadt der Hoffnung“ erzählt die libanesische Filmemacherin Nadine Labaki vom Elend von Kindern aus Flüchtlingsfamilien in ihrer Heimatstadt Beirut. Für ihr empfindsames und humanistisches Werk erhielt sie beim Festival de Cannes den Preis der Ökumenischen Jury. Ein Gespräch mit der Regisseurin.

Von Wolfgang Hamdorf

Ein Interview mit Talal Derki

In seinem Dokumentarfilm „Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats“ taucht der in Berlin lebende Filmemacher Talal Derki in die Welt von Dschihadisten ein. Als angeblicher Sympathisant begleitete Derki zwei Jahre lang einen fanatischen Islamisten und seine acht Söhne und filmte den Alltag einer sonst streng abgeriegelten Welt. Ein Gespräch über das „Oscar“-nominierte Werk.

Von Wolfgang Hamdorf