Wolfgang Hamdorf

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goEast – Generationenkonflikte

Das 19. goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden (9.-16.4.2019) bot Einblicke in die oft trübe Gegenwart der Staaten im ehemaligen „Ostblock“. Über Ländergrenzen hinweg gingen viele Filmemacher 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf alte und neue Mauern ein und stellten Generationskonflikte in den Fokus. Ein Resümee.

Von Wolfgang Hamdorf

Interview mit Nadine Labaki zu „Capernaum“

In ihrem Spielfilm „Capernaum – Stadt der Hoffnung“ erzählt die libanesische Filmemacherin Nadine Labaki vom Elend von Kindern aus Flüchtlingsfamilien in ihrer Heimatstadt Beirut. Für ihr empfindsames und humanistisches Werk erhielt sie beim Festival de Cannes den Preis der Ökumenischen Jury. Ein Gespräch mit der Regisseurin.

Von Wolfgang Hamdorf

Ein Interview mit Talal Derki

In seinem Dokumentarfilm „Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats“ taucht der in Berlin lebende Filmemacher Talal Derki in die Welt von Dschihadisten ein. Als angeblicher Sympathisant begleitete Derki zwei Jahre lang einen fanatischen Islamisten und seine acht Söhne und filmte den Alltag einer sonst streng abgeriegelten Welt. Ein Gespräch über das „Oscar“-nominierte Werk.

Von Wolfgang Hamdorf

Berlinale 2019: Jayro Bustamante über „Temblores“ (Panorama)

Sein Debütfilm „Ixcanul“ brachte dem guatemaltekischen Regisseur Jayro Bustamante 2015 auf Anhieb einen Silbernen Bären ein. Jetzt ist er mit einem neuen Film wieder in Berlin. „Temblores“ (Erdbeben) erzählt von einem Familienvater, der sich in einen Mann verliebt und dafür Gattin und Kinder verlässt. Seine Familie und seine evangelikale Gemeinde versuchen ihn auf den Pfad der Tugend zurückzubringen.

Das Gespräch führte Wolfgang Hamdorf

Das 40. Filmfestival Max Ophüls Preis

Starke Frauenfiguren, unkonventionelle Dramaturgien, Fantasy-Kino zwischen Superhelden-Mythos und Psychose: Das junge deutschsprachige Kino, das beim 40. Filmfestival Max Ophüls Preis (14.-20.1.) in Saarbrücken zu entdecken war, ist so bunt wie lange nicht mehr. Als bester Spielfilm wurde Susanne Heinrichs ebenso kluger wie komischer Film „Das melancholische Mädchen“ ausgezeichnet.

Von Wolfgang Hamdorf

Ein Interview zu „Reise nach Jerusalem“

Die „Reise nach Jerusalem“ ist ein Spiel, bei dem man schnell sein muss, um einen der Sitzplätze zu ergattern. In dem gleichnamigen Spielfilm von Lucia Chiarla fungiert das Spiel als Bild für die demütigende Lage von Arbeitslosen wie der 39-jährigen Alice. Diese gerät zwischen Schamgefühlen und dem Wunsch, dem Arbeitsamt ihre Motivation zu zeigen, ins soziale Niemandsland. Ein Gespräch mit Lucia Chiarla und mit der Hauptdarstellerin Eva Löbau.

Das Gespräch führte Wolfgang Hamdorf

Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Seit seiner Gründung 1991 begleitet das Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus die gesellschaftlichen Transformationen in Osteuropa, hinterfragt einseitige Geschichtsbilder und will neugierig auf andere Sehweisen machen. Dieses Jahr stand besonders die Ukraine mit ideologisch wie formal höchst unterschiedlichen Filmen im Fokus. Eine Passage durch den 28. Festivaljahrgang (6.-11.11.2018).