Wolfgang Hamdorf

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Wo es keine Lösung gibt: Interview mit Carolina Hellsgård

Carolina Hellsgård wurde in Stockholm geboren und studierte an der Universität der Künste in Berlin und am California Institute of Arts. Ihr Debütfilm „Wanja“ hatte seine Premiere auf der „Berlinale“ 2015, ihre zweite Regiearbeit war der eigenwillige, in Thüringen angesiedelte Zombiefilm „Endzeit“. „Sunburned“ (ab 2.7. in den Kinos) ist ihr dritter Spielfilm, ein Drama mit satirischen Zügen um ein Mädchen, das im Andalusien-Urlaub einem gleichaltrigen illegalen Strandverkäufer aus dem Senegal helfen will.

Das Gespräch führte Wolfgang Hamdorf

Spanisch on Demand

Osterferienzeit ist Reisezeit - aber die von vielen Deutschen um diese Jahreszeit geliebte Flucht in den sonnigen Süden ist dieses Jahr Covid-19-bedingt nicht möglich. Wolfgang Hamdorf lädt stattdessen zu einer filmischen Entdeckungstour durch die Cinematografien der spanischsprachigen Länder. Eine subjektive Auswahl von zehn spanischen und lateinamerikanischen Film-Favoriten zwischen kindlichen Blicken, schwarzem Humor, Revolution und Repression, die alle per Stream oder DVD/BD verfügbar sind.

"Wir raten zu!" - Ein Interview mit Alexander Bothe

Die Präsenz der Kirchen auf dem Filmfestival in Berlin hat eine lange Tradition. Vor 66 Jahren, mitten im Kalten Krieg, baten die Alliierten die Katholische Kirche um die Einrichtung einer Internationalen Jury; seit 1992 sind Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche mit einer Ökumenischen Jury bei der „Berlinale“ vertreten. Der neue Filmreferent der Deutschen Bischofskonferenz, Alexander Bothe, ist in diesem Jahr Mitglied der Jury. Ein Interview.

Das Gespräch führte Wolfgang Hamdorf

Was ist eine starke Frauenfigur?

Ina Weisse ist Schauspielerin und Regisseurin. Mit „Das Vorspiel“ legt sie ihren zweiten Film vor: Nina Hoss verkörpert eine Geigenlehrerin, deren Anforderungen an Disziplin durch einen talentierten Schüler auf den Prüfstand gestellt werden. Im Interview spricht sie u.a. über das „Mirakel“, wenn die Leistungen von Cast und Crew einen Filmkosmos zum Leben erwecken.

Das Gespräch führte Wolfgang Hamdorf

Rosa & die Dunkelheit

Das Filmfestival Max Ophüls Preis hat am 20.1. mit Rosa von Praunheims „Darkroom“ seine Eröffnung gefeiert, der auf wahren Ereignissen beruhenden Geschichte einer Mordserie im schwulen Milieu Berlins. Neben dem Werk des Altmeisters, der 2020 mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet wird, locken bis 26.1. Nachwuchstalente mit Werken, die immer wieder über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinausgehen.

Von Wolfgang Hamdorf

Humor als Widerstand: Ein Interview mit Elia Suleiman

Die schweigsamen Figuren, die Elia Suleiman in seinen Filmen verkörpert, erinnern an die Komik-Ikonen Buster Keaton, Jacques Tati und Pan Tau. In seinem jüngsten Werk „Vom Gießen des Zitronenbaums“ verlässt der Protagonist seine Heimat Nazareth und sieht sich mit dem Ausnahmezustand der globalisierten Welt konfrontiert. Im Interview spricht der arabisch-israelische Filmemacher über die Notwendigkeit, angesichts der Absurditäten der Gegenwart den Humor nicht zu verlieren.

Sturm vor der Ruhe: Ein Interview mit Teona Strugar Mitevska über „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“

Die nordmazedonische Regisseurin Teona Strugar Mitevska erzählt in ihrem Film „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ (Kinostart am 14.11.) vom Konflikt in einer archaischen Dorfgemeinschaft, als eine junge Frau sich gegen eine patriarchal-religiöse Tradition auflehnt. Der Film erhielt bei der „Berlinale“ 2019 den Preis der Ökumenischen Jury. Ein Gespräch über erstarrte Strukturen und Grundlagen für Optimismus.

Das Gespräch führte Wolfgang Hamdorf