Felicitas Kleiner

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Berlinale 2019 Wettbewerb: Zwischenbilanz

Neben Fatih Akins Horrorschocker „Der Goldene Handschuh“ sorgten in den ersten „Berlinale“-Tagen vor allem die Filme von Regisseurinnen für Aufsehen. Nicht nur in „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt ging es um „dysfunktionale“ Figuren, die den Status Quo in Frage stellen.

Berlinale 2019: Zur Eröffnung der 69. Internationalen Filmfestspiele in Berlin

Ist denn noch Weihnachten? Nicht nur die Bäume am Potsdamer Platz sind noch mit weihnachtlichen Lichtern geschmückt, auch der Berlinale-Eröffnungsfilm von Lone Scherfig zog gekonnt alle Register eines typischen Feel-Good-Weihnachtsfilms – und wirkte damit als Entrée in ein Festival, in dem „das Private politisch“ sein soll, etwas allzu nett.

Von Felicitas Kleiner

Wes Anderson, Juman Malouf & „Spitzmaus Mummy“

Von Spitzmaussärgen und Haarmenschen: Wes Anderson, der Regisseur von Filmen wie „Rushmore“, „Die Tiefseetaucher“, „Moonrise Kingdom“ und „Isle of Dogs“, hat mit seiner Partnerin Juman Malouf im Kunsthistorischen Museum in Wien eine Ausstellung kuratiert. „Spitzmaus Mummy in a Coffin“, so der Name der Schau, ist noch bis Ende April 2019 in Wien zu sehen.

Venedig #75: Genre & Geschichte

Im Wettbewerb am Lido sorgt das Genrekino für Aufsehen: Luca Guadagnino polarisierte mit seiner Version des Horrorklassikers „Suspiria“ und Jacques Audiard demonstrierte mit „The Sisters Brothers“ die Vitalität des Western-Genres. Mike Leigh und der ungarische Regisseur László Nemes arbeiten sich an historischen Umbrüchen ab.

75. Filmfestival Venedig: Die Preise

Die 75. „Mostra internazionale dell'arte cinematografica“ glänzte im Jubiläums-Jahrgang mit einem ungewöhnlich starken Wettbewerb. Würdige Anwärter für den „Goldenen Löwen“ hätte es viele gegeben. Trotzdem verwundert es nicht, dass am Ende Alfonso Cuaróns „Roma“ mit der Trophäe geehrt wurde.

Venedig #75: Kino & Umsturz

Eine Rückschau zum Abschluss der Filmfestspiele in Venedig: Historische Umbrüche und der Wille zu gesellschaftlicher Reform und Revolution waren ein thematischer Schwerpunkt des diesjährigen Festivals. Formal zeigte sich das eher weniger: da dominierte das klassische Genre.

Venedig #75: Künstler und Katastrophen

Wo kommt die Energie her, die Menschen dazu bringt, Kunst zu produzieren? Ist der kreative Funke etwas Göttliches – oder eher ein Pakt mit dem Teufel? Beim Festival in Venedig laufen eine Reihe von Filmen, die sich mit Künstler-Schicksalen auseinandersetzten, etwa Florian Henckel von Donnersmarcks „Werk ohne Autor“ oder Brady Corbets „Vox Lux“. Mit „22. July“ und „American Dharma“ gibt es aber auch Filme, die sich mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus befassen.